Das Ziel bleibt die Westküsten-Autobahn

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18. September 2013, 00:37 Uhr

„Das Ziel aus Sicht der Kommune Tondern lautet weiter: Bau einer Westküstenautobahn als Fortsetzung der Autobahn Hamburg-Heide. Denn das würde bei Realisierung eines Elbtunnels bei Glückstadt die Verkehrsanbindung der gesamten Küstenregion verbessern“, erklärt Marit Jessen Rüdiger, Stadtratsmitglied der Schleswigschen Partei (SP) in der Kommune Tondern und dort Mitglied im Ausschuss für Technik und Umwelt. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Voruntersuchung des staatlichen Straßenbaudirektorates „Vejdirektorat“, in denen – im Gegensatz zu Alltagserfahrungen der Bürger – keine Überlastung der Westküstenstrecke A11 zwischen Tondern und Esbjerg festgestellt wurde, schlägt Marit Rüdiger einen raschen Bau von Umgehungsstraßen in den Bereichen Abel, Scherrebek und Ripen vor, wie sie die Voruntersuchungen empfehle.

„Ein Ausbau mit einer dritten Fahrspur würde eine spürbare Entlastung der Strecke nördlich und südlich von Tondern ergeben“, so die SP-Politikerin, die auf die Vorschläge verweist, zwischen Heide, Husum und Niebüll dreistreifige Abschnitte im Verlauf der Bundesstraße 5 zu bauen.

„Damit könnten die Probleme durch langsame Fahrzeuge beseitigt werden, die heute immer wieder zu Staus führen“, sagt Marit Rüdiger. Die Geduld der Urlauber werde besonders an An- und Abreisetagen strapaziert. Auch die vielen Pendler, die aus dem Raum Tondern bis Esbjerg fahren, warten dringend auf eine Beseitigung der bekannten Engpässe. Die deutsch-dänische Verkehrskommission müsse in Kopenhagen und Berlin zugunsten der Westküste Druck machen.

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