Kochsendung : Das perfekte Dinner auf Vox mit Kandidaten aus Flensburg und Umgebung

Spaßfoto: Bei Gastgeberin Hella (2. v. li.) haben Frank, Jürgen, Anna W. und Anna B. (v.l.) ein Partyspiel gespielt.
Spaßfoto: Bei Gastgeberin Hella (2. von links) haben Frank, Jürgen, Anna W. und Anna B. (von links) ein Partyspiel gespielt.

Diese Woche strahlt der Fernsehsender die Kochshow im Fernsehen aus – der Gewinner bekommt 3000 Euro.

shz.de von
24. Juli 2018, 10:15 Uhr

Flensburg | Schon bei der Vorspeise kommt der Appetit: Rote-Bete-Ravioli mit Ziegenkäse- und Erbsenfüllung, Walnuss-Minz-Pesto und reduzierter Borschtsch. Für noch mutiger hält Frank Lubowitz allerdings das Hauptgericht, das sein „Koch-Konkurrent“ Jürgen den Kandidaten aus dem Grenzland in der Sendung „Das perfekte Dinner“ in dieser Woche kredenzt. Der 26-jährige Flensburger habe nämlich befreundete Angler gebeten, für sein Menü Dorsch aus der Förde zu fischen. Das hat geklappt, und Jürgen tischte am Montag bei Vox zum Auftakt der fünf Teile aus Flensburg Fischfilet mit Brotkruste, Reis und sahnigem Spinat auf.

Wer die Sendung nicht kennt: Fünf Hobbyköche aus einer Stadt laden zu sich nach Hause ein und servieren ein Dreigänge-Menü. Die Gäste bewerten den Gastgeber und jeden Abend im Detail und vergeben maximal zehn Punkte. Wer dem perfekten Dinner am nächsten kommt, erfahren die Köche und die Zuschauer erst am letzten Abend. Der Sieger erhält 3000 Euro.

Dreharbeiten bereits im Mai

Die Dreharbeiten mit den fünf Kandidaten, die bei einem Casting ausgewählt wurden, waren schon im Mai. Am Dienstag wird die Episode bei Hella in Tingleff ausgestrahlt, die ein sehr dänisches Menu zaubert. Mittwoch kocht Anna W. (29) für ihre Gäste in Sieverstedt, Donnerstag die Studentin Anna B. (23) in Weiche. Und am Freitag sind die Hobbyköche und die Zuschauer bei Frank Lubowitz in der Claedenstraße in Flensburg zu Gast. Der 62-jährige Flensburger und Archivar der deutschen Minderheit in Dänemark verrät, dass er sich über einen Nachbarn Tipps vom Souschef eines Glücksburger Hotels geholt hat. So wurde aus dem Tafelspitz, den er gratinieren wollte, doch ein weniger winterliches Gericht mit Apfel und Meerrettich.

Darauf, ob seine begleitenden Weine für Punktabzug sorgen, ist er selbst gespannt. Denn Hella und Jürgen seien eher Biertrinker, hat Frank bemerkt, und die Annas bevorzugten lieblichen Wein, wie es ihn erst zum Dessert gab. Wie die anderen in den Zweier-Interviews über den Abend urteilen, erfährt jeder der Kandidaten erst aus der Sendung.

Hinter den Kulissen

Das Ganze sei ein Erlebnis gewesen, sagt Lubowitz, „man würde es immer wieder machen.“ Alle hätten sich gut verstanden und gleich eine Woche nach der Aufzeichnung bei Annies Kiosk in Sønderhav verabredet. Zur guten Stimmung habe auch die „fantastische Chemie“ der jungen Filmer beigetragen, die nichts vorgaben, sondern sagten: „Mach was Du willst, Du bestimmst das Tempo.“ Die erste Crew von drei Leuten sei schon morgens um 9 Uhr aufgetaucht, der Kollege mit der Handkamera um 12, um in die Töpfe zu gucken. Am Abend waren bis zu 14 Leute „am Set“, die letzte Aufnahme erst um eins in der Frühe im Kasten, und manches Schlafzimmer wurde als Abstellraum umfunktioniert und sah aus wie „Wallensteins Lager“. Frank Lubowitz resümiert „mit Augenzwinkern: Wir hoffen, dass wir uns auch nach der Ausstrahlung gut verstehen.“
 

„Das perfekte Dinner“: Montag bis Freitag jeweils von 19 bis 20 Uhr auf Vox

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