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Flensburger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 15:33 Uhr

Das industrielle Herz der Stadt

vom

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Seit vierdreiviertel Jahren haben die Münchner Finanzinvestoren von Orlando bei der Flensburger Werft das Sagen - und ebenso lange war kaum etwas davon zu spüren. Das ist die erste gute Nachricht von einem der bestaufgestellten Schiffbauer Europas mit Technologievorsprung in interessanten Nischen: RoRo-Schiffe, ConRo-Fähren mit modernster Umwelttechnologie, neue Kooperationen im Offshoresektor. Dass die Gerüchteküche an der Batteriestraße rund drei Monate vor Ablauf der ersten fünf Jahre im Zugriff der Fondsmanager langsam heißläuft, liegt in der Natur der Zyklen der Finanzindustrie: Wer hier mit welchen Interessen wen mit Informationen versorgt, für die keine Bestätigung zu bekommen ist, die aber auch niemand zu dementieren wagt? Schwer zu sagen. Fest steht: Wie in keinem anderen Betrieb schlägt bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft das industrielle Herz der Stadt. In den Hochphasen der Produktion sind neben den 700 Werftarbeitern noch einmal ebenso viele von Fremdfirmen und Zulieferern für die Werft aktiv. Wer auch immer der neue starke Mann auf der FSG-Brücke sein könnte - bislang spricht nichts dafür, dass das am Stellenwert dieser Werft etwas ändern könnte.

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