Sommervergnügen : Das große Fest der Minderheiten

Früh übt sich, wer ein richtiger Feuerwehrmann werden will.  
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Früh übt sich, wer ein richtiger Feuerwehrmann werden will.  

Perfektes Jubiläum: Zum 35. Mal lud der ADS-Grenzfriedensbund zum großen Sommervergnügen ein

shz.de von
16. Juni 2014, 09:00 Uhr

Schon seit 35 Jahren gehört das Sommerfest in Solitüde zu den beliebtesten Kinderfesten in Flensburg. Der ganze Strand und die Lichtung auf der oberen Waldfläche verwandeln sich einmal im Jahr in eine riesige Spiel- und Aktionsfläche.

Tausende Besucher kamen bei optimalen Temperaturen aus allen Richtungen zum Fest am Sonnabend. Unter dem Motto „Miteinander-Fest der Minderheiten“ wurde an den unzähligen Ständen, von der Waldlichtung bis hin zur Anlegebrücke, ein Programm geboten, das allen Kinderwünschen entsprach. Bunt geschminkte Gesichter, Luftballons und Papierhüte zeigten schon vom weitem reges Festleben. Über 60 Mitwirkende von Organisationen, Vereinen und Initiativen waren an ihren bekannten Standorten am Strand vertreten.

Die Veranstalter, der ADS-Grenzfriedensbund und das Haus der Familie, mit ihren vielen ADS-Jugendtreffs und Kindergärten aus der Region und auch den dänischen Einrichtungen sowie allen aktiven Organisationen, die schon lange das Solitüdefest bereichern, hatten sich gut vorbereitet. So sah man strahlende Gesichter auch bei der offiziellen Eröffnung um 15 Uhr auf der Strandbühne. Vergessen war das letzte Jahr, als ein Dauerregen das ganze Fest verkürzte und viele Auftritte ausfallen mussten. So konnten der ADS-Geschäftsführer Ernst Peter Rodewald und die Schirmherren, Oberbürgermeister Simon Faber und der dänische Konsul Henrik Hansen, freudestrahlend dieses friedliche Fest in der Grenzregion mit dem vorbildlichen Zusammenleben der Minderheiten eröffnen.

Die Stadtbläser spielten Kinderlieder und bekannte Melodien zu Beginn, Popmusik von Cäthy & Thore und den Tänzen des Flensburger Tanzclubs sowie der Ballettschule boten auf der Bühne musikalische Unterhaltung. Gesa Görrissen vom Haus der Familie hatte mit Sönke Andersen und dem langjährigen Team alles gut im Griff: „Schon am Vormittag wurden alle Stände aufgebaut, die Spiellinie entstand bei bestem Sommerwetter, ein eingespieltes Team ist hier lange in Vorbereitung.“ Auf der oberen Waldlichtung gab es die beliebte TBZ-Mülltonnenrallye, die Kirchengemeinde Mürwik und die griechische Gemeinschaft waren präsent. Auf dem Strandgelände war das Spielmobil mit der Rollbahn vertreten. Das Jugendzentrum AAK hatte mit der Panini-Tauschbörse alle Hände voll zu tun. Das DRK und die vielen Kindergärten waren mit Spielen, Schmink- Angeboten und Mitmach-Stationen vertreten. Ruben und Emilia Gomado mit ihren Kindern Emma und Joe waren vom Fest wieder begeistert; seit mehreren Jahren kommen sie schon zu Besuch. Auch die Brüder Arne und David Riemer waren mit ihren Kindern Emely-Sophie und Dean-Marcel auf dem Fest: „Jetzt gehen wir mit unseren kleinen Kindern zum Solitüde-Fest, wie wir es selbst vor 20 Jahren mit Begeisterung taten.“


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