Steinbergkirche : Das Geheimnis der rosafarbenen Ballen

Frank Peter Otzen (l.) und Heiko Boysen und ihr Pilotprojekt.
Frank Peter Otzen (l.) und Heiko Boysen und ihr Pilotprojekt.

Die etwas andere Verpackung hat etwas mit Brustkrebs zu tun.

shz.de von
07. Juni 2018, 13:54 Uhr

In weiße oder grüne Folie eingewickelte Grasballen sind längst ein vertrauter Anblick auf den Feldern. Doch Ballen in rosa Folie, das ist ein Novum. Lohnunternehmer Heiko Boysen startete damit gewissermaßen ein Pilotprojekt. Er erfüllte den Wunsch seines Nachbarn Frank Peter Otzen in Gintoft. Bei ihm stand die Grasmahd an, und da hatte er die Idee, basierend auf dem internationalen Symbol der „Rosa Schleife“ gegen Brustkrebserkrankungen, sein Gras in dieser Farbe zu verpacken. Diese Hingucker – jeder Ballen wiegt rund 400 Kilogramm – auf dem Grasland werden auf dem Pensionspferdebetrieb in Gintoft gestapelt, und nach etlichen Wochen können die Tiere das Gras fressen. Die Idee des „Pink Ribbon“ ist gut angekommen. Nicht nur Otzen, sondern auch Springreiterin Janne Friederike Meyer-Zimmermann unterstützt die Aktion. Sie stammt aus Nottfeld und ist laut Otzen als junges Mädchen auf seinem Hof geritten.

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