zur Navigation springen

Flensburger Krimi : Das Ermittler-Duo von der Förde

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Autor H. Dieter Neumann hat zwischen Wasserschutzpolizei und Seenotrettern recherchiert.

Ein neuer Krimi direkt von der Flensburger Förde von einem Flensburger Autoren: Nach zwei Polit-Thrillern – „Die Narben der Hölle“ und „Das Erbe der Wölfin“ – hat H. Dieter Neumann (65) seinen ersten waschechten Kriminalroman vorgelegt. Dafür recherchierte er unter anderem bei der Flensburger Wasserschutzpolizei und bei den Rettern der DGzRS. Bevor der Diplom-Finanzökonom und leidenschaftliche Segler sich ganz aufs Schreiben verlegte, war er Offizier in der Luftwaffe und in internationalen Dienststellen der Nato tätig. Den Fall um „Die Tote von Kalkgrund“ will neben dem erfahrenen Kripobeamten Edgar Schimmel vor allem die junge Kommissarin Helene Christ in ihrem ersten Einsatz lösen.

 

Herr Neumann, gibt es für Ihre Flensburger Kriminalkommissare Helene Christ und Edgar Schimmel lebendige Vorbilder?

Nein, aber es könnte sie geben. Ich fand es reizvoll, der jungen Helene, die hier in der Stadt ihren ersten Fall lösen muss, den viel älteren, reichlich desillusionierten Kollegen an die Seite zu stellen. Die Konflikte zwischen Jung und Alt, zwischen Wagemut und Abgeklärtheit bieten – unabhängig vom jeweiligen Fall – Entwicklungspotenzial, das für mehrere Romane mit diesem Gespann trägt.
Macht Krimischreiben mehr Spaß als Polit-Thriller?
Kann ich nicht sagen. Es ist nämlich gar nicht so viel anders. Genau wie meine Thriller spielt auch dieser Krimi – und die folgenden – vor dem Hintergrund eines aktuellen, brisanten Gegenwartsthemas. In „Die Tote von Kalkgrund“ ist es der verbrecherische Menschenhandel. Dass ich diese Geschichten in viel Lokalkolorit rund um die Flensburger Förde einpacken darf, macht mir allerdings tatsächlich sehr viel Spaß.

Braucht Ihr Krimi zur Lösung des Falls die Ostsee wie Ihr Krimi-Autoren-Kollege Jaques Berndorf die Inspiration der Eifel?
Eindeutig ja! Genau wie die Bücher von Berndorf, dem Grandseigneur dieses Genres, der übrigens mein Verlagskollege bei Grafit ist, lebt mein Roman von der unverwechselbaren Gegend, in der er spielt. Er atmet sozusagen die Ostseeluft, und darüber hinaus kann sich meine Geschichte genau so auch nur hier an der Flensburger Förde zutragen.

Für wann ist Helene Christs nächster Fall geplant?
Das zweite Helene-Christ-Buch erscheint bereits im Juli. Zunächst war geplant, es zur Frankfurter Buchmesse im Oktober auf den Markt zu bringen. Helene und Schimmel ermitteln dann in einem rätselhaften Mordfall in einem Ferien-Zeltlager an der Förde. Und wenn die Leserinnen und Leser wollen, bleibe ich natürlich dran – gerade hat mir Helene erzählt, sie stecke aktuell in den Ermittlungen zu einem rätselhaften Todesfall, der sich erst als Verbrechen herausgestellt habe, als das Opfer schon unter der Erde lag.

 

 

Am Donnerstag, 26. März, ist H. Dieter Neumanns Premierenlesung im Norden, in Satrup aus seinem neuen Buch „Die Tote von Kalkgrund“. Ort: Angeliter Buchhandlung, Dennertweg 1 (Zufahrt Gymnasium). Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 6 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse. Die Buchhandlung, um Kartenreservierung per Telefon (04633-967467), da schon viele Anmeldungen vorliegen.

 

Der Krimi ist 220 Seiten dick und kostet 9,99 Euro.

www.hdieterneumann.de






Karte
zur Startseite

von
erstellt am 25.Mär.2015 | 17:20 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen