Das Amt bleibt in der Familie

Rabels neuer Bürgermeister Stefan Meyer (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Arne Hinterkopf und Alexandra Stenzel.
Rabels neuer Bürgermeister Stefan Meyer (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Arne Hinterkopf und Alexandra Stenzel.

Rabels neuer Bürgermeister heißt Stefan Meyer – der damit seinem Vater Helmuth nachfolgt

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06. Juli 2018, 12:30 Uhr

Vor der Kommunalwahl hatte Helmuth Meyer wissen lassen, dass er nicht wieder kandidieren werde. 15 Jahre lang war der 74-Jährige Bürgermeister von Rabel – nun galt es, einen Neuen für die kommunalpolitische Spitze zu wählen. Und da waren sich CDU und Allgemeine Wählergemeinschaft (AWR) einig und bestimmten einmütig, dass Stefan Meyer neuer Bürgermeister sein solle.

Der 51-Jährige gehört der Gemeindevertretung für die CDU bereits seit zehn Jahren an, hat Erfahrungen gesammelt, ist zudem Mitglied des Kreistages. Er ist der Sohn des bisherigen Bürgermeisters. Stefan Meyer, von Beruf Marineoffizier, bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen und bat darum, über Fraktionsgrenzen hinweg weiterhin zum Wohle der Gemeinde zusammen zu arbeiten. Erster Stellvertreter an seiner Seite ist Arne Hinterkopf (CDU). Dieses Amt hat er bereits seit zehn Jahren inne. Neu in die dreiköpfige Bürgermeister-Riege zog als zweite Stellvertreterin Alexandra Stenzel (AWR) ein.

Dank einer gemeinsamen Vorschlagsliste ging die Besetzung der Ausschüsse zügig über die Bühne. Die Vorsitzenden sind für den Bereich Finanzen Lars Meyborg, für den Bau- und Wegeausschuss Arne Hinterkopf, für Soziales und Jugend Sylvia Nissen und für „Förderung der Dorfgemeinschaft“ Alexandra Stenzel. Sollte der Bürgermeister verhindert sein, wird er im Amtsausschuss Geltinger Bucht von Arne Hinterkopf vertreten.

Mit Dank verabschiedete der neue Bürgermeister seinen Vater, der der Gemeindevertretung 37 Jahre lang angehörte, außerdem Marco Quapp, seit 2013 Gemeindevertreter und zweiter stellvertretender Bürgermeister.

Ex-Bürgermeister Helmuth Meyer ließ es nicht nehmen, auf die vergangenen Jahre zurück zu blicken, Bilanz zu ziehen und darauf hinzuweisen, was „liegen geblieben ist“. Dazu gehören die Erweiterung des Feuerwehrhauses und der Breitband-Ausbau. Bisher haben 40 Prozent der Rabeler bekundet, dass sie sich dem anschließen wollen. 60 Prozent müssen es sein. Und da war Meyer Senior zuversichtlich: „Das müsste zu schaffen sein.“

Sodann ging es um die bauliche Erweiterung des evangelischen Kindergartens Kieholm, der derzeit von 77 Kindern besucht wird. Bereits im April hatte Rabels Gemeindevertretung den Plänen im Grundsatz zugestimmt. Obwohl es noch offene Fragen gibt, wurde dieser Beschluss jetzt bekräftigt.

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