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Dank Häusertausch mehr Platz für Tagespflege

vom

Neues Betreuungsangebot der Geltinger Sozialstation soll im Frühjahr 2014 beginnen

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

GElting | Nachdem der Amtsausschuss der "Geltinger Bucht" dem Häusertausch - ehemaliges Geltinger Amtshaus am Süderholm gegen Gebäude der Diakonie-Sozialstation in der Schmiedestraße - zugestimmt hat, beschied die Gesellschafterversammlung des "Krankenpflegeverbandes Ostangeln Sozialstation Gelting-Sörup-Steinbergkirche" das Vorhaben ebenfalls positiv.

Natürlich ist das kein Tausch eins zu eins. Aufgrund der Wertgutachen, die von beiden Gremien akzeptiert worden sind, gibt es einen vom Krankenpflegeverband zu zahlenden Wertausgleich. Der Wertausgleich und die erforderlichen Umbauten im künftigen Domizil der Sozialstation bedeuten, dass einiges an Geld in die Hand genommen werden muss. Wenn alles so klappt, wie geplant, findet der Tausch im November statt. Dann soll die Sozialstation in das ehemalige Amtshaus umziehen und im Gegenzug von dort das Standesamt der "Geltinger Bucht" samt Bürgerbüro in die Schmiedestraße. Erklärtes Ziel der 22 Gesellschafter der Sozialstation - Vertreter von 15 politischen Gemeinden sowie sieben von Kirchengemeinden - ist es, im ehealigen Amtssitz eine Tagespflege mit zwölf Plätzen aufzubauen und damit das Geltinger Betreuungsangebot auszuweiten. Dafür sei das ehemalige Amtshaus ideal, erklärte Birgit Beyer, ehrenamtliche Geschäftsführerin der Sozialstation. Längst sei es im Haus der Sozialstation viel zu eng geworden, fehle es unter anderem an einer ausreichenden Zahl an Besprechungszimmern. Seit einem halben Jahr werde darüber nachgedacht, im Frühjahr 2014 mit einer Tagespflege an den Start zu gehen und damit pflegende Angehörige unter der Woche zu entlasten. Voraussetzung für die Umsetzung dieser Pläne ist, dass die Gemeinde die erforderliche Nutzungsänderung veranlasst und die notwendigen Umbauarbeiten erledigt sind.

Der Plan ist, die Tagespflege an fünf Tagen in der Woche von 9 bis 17 Uhr anzubieten. Schon jetzt lässt die Sozialstation ihre Mitarbeiter schulen. Krankenschwester Rebecka Plath aus Maasholm soll nach Abschluss der Ausbildung zur Pflegefachkraft im Dezember die Leitung der Tagespflege im Anfang der 1980er Jahre errichteten ehemaligen Amtshaus übernehmen.

Beyer hat schon sehr konkrete Vorstellungen, wie die Tagespflege in den zur Verfügung stehenden Räumen gestaltet werden könnte. In der neu aufzubauenden Tagespflege werden die Besucher entsprechend ihrer allgemeinen Verfassung in das Tagesgeschehen mit einbezogen. Da werde es, so Beyer, an Geselligkeit nicht fehlen, wozu auch tägliche kleine Rituale und Gespräche gehörten. Ihr sei es wichtig , dass in der Tagespflege Spaß und Freude herrsche, viel gelacht werde - das sei eine gute Voraussetzung für das individuelle Wohlbefinden.

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