Dänischer Preis für Nordfriisk Instituut

Freuen sich über die Auszeichnung: (von links) Peter Nissen, Andreas Nicolaisen, Thomas Steensen und Konsul  Henrik Becker-Christensen.
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Freuen sich über die Auszeichnung: (von links) Peter Nissen, Andreas Nicolaisen, Thomas Steensen und Konsul Henrik Becker-Christensen.

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25. September 2013, 18:46 Uhr

Der Verein Nordfriisk Instituut hat vom dänischen Slesvigsk Samfunds Fonds einen Preis in Höhe von 100 000 Kronen (13 700 Euro) erhalten. Der Preis wurde gestern im dänischen Konsulat in Flensburg das erste Mal von der Leitung des Fonds überreicht. Mit dabei waren Vertreter des Nordfriisk Instituut und des Kreises Nordfriesland.

Ziel des Grenzvereins Slesvigsk Samfund ist es, „die dänische und dänisch–friesische Arbeit im Grenzland zu unterstützen, dieses sowohl kulturell als auch humanitär, wie auch das Wissen um und Interesse am Grenzland in der Öffentlichkeit zu fördern.“ Dazu verteilt der Verein Slesvigsk Samfund jährlich 40 000 Kronen an dänische und dänisch–friesische Institutionen und Gemeinden. Das Geld für den neu geschaffenen Preis stammt aus einem Fonds, der vor fünf Jahren zur Sicherung einer dem Verein hinterlassenen Erbschaft über neun Millionen Kronen eingerichtet worden war. Fonds-Vorsitzender Andreas Nicolaisen wies darauf hin, dass die umfassende Forschung und Öffentlichkeitsarbeit des Institutes viel zum Verständnis und Erhalt des Friesischen beitrage.

Das Institut versucht, unabhängig und politisch neutral, die deutschen und dänischen Nordfriesen zu unterstützen und die Sprache, Kultur, Geschichte und Literatur zu fördern. Indem das Institut diese Bereiche fördere, leiste es „seit vielen Jahren eine großartige Arbeit.“ Besonders faszinierend findet Nicolaisen das Auswanderer-Archiv, in dem rund 5000 friesische Vorfahren aufgeführt sind. Mit dem Preis wolle der Fonds die Leistungen der Angestellten und ehrenamtlichen Helfer würdigen, sagte Nicolaisen weiter.

Institutsdirektor Thomas Steensen nahm den Preis entgegen: „Wir danken dem Fonds für die Anerkennung unserer Arbeit.“ Mit dem Geld wolle man die Errichtung eines Anbaus unterstützen.

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