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Konzerte : Cello-Star und Trio mit Flensburger Wurzeln

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Musikfreunde präsentieren auch im 51. Jahr ein hochkarätiges Klassik-Programm.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2015 | 14:30 Uhr

Flensburg | Das Jubiläumsjahr mit dem großen Konzert im Deutschen Haus hat die ehrenamtlichen Konzertveranstalter des Vereins der Musikfreunde ganz schön geschlaucht. Noch immer erinnern sie sich gern an das umjubelte Gastspiel der Zwölf Berliner Cellisten im Februar. Doch jetzt geht es weiter mit der Saison Nr. 1 nach dem 50. Jubiläum. Und der Auftakt am Sonntag war schon wieder restlos ausverkauft. Immerhin gastierte mit Sebastian Knauer einer der beliebtesten deutschen Pianisten der Gegenwart im Stadttheater.

Die Musikfreunde gehen im 51. Jahr gleich wieder mit einem Konzert-Sextett an den Start. Vier Meisterkonzerte und zwei kleinere Veranstaltungen in der Reihe „Classic after Work“ stehen auf dem Programm. Am Montag, 16. November, muss das „Ensemble Isara“ auf seine Hornistin verzichten und kommt als Duo in der Besetzung Klavier und Flöte ins Flensborghus; auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Schubert und César Franck. Beginn ist wie immer schon um 18.30 Uhr, es gibt Snacks und Getränke zur Förderung der entspannten Atmosphäre.

Im Saal der Kanzlei Hoeck, Schlüter, Vaagt geht es am 11. Januar weiter mit dem Ensemble Aeolius, das eine besondere Beziehung zu Flensburg hat. Das Geschwisterpaar Claudia und Andreas Mendel hat kurz nach der Jahrhundertwende am Alten Gymnasium Abitur gemacht und den ersten Musikunterricht hier genossen, bei Bläsern des Landessinfonieorchesters. In der Besetzung Oboe, Klarinette, Fagott spielt das Trio Werke von Matthew Locke, Ange Flegier, Jean Français sowie Mozart und erzählt etwas zu der Musik.

Das zweite Meisterkonzert bringt am 31. Januar das ungarische Duo Gábor Boldoczki (Trompete) und Gergely Bogányi (Klavier) ins Stadttheater. Weiter geht es am 21. Februar mit dem Schumann-Quartett, das als eines der vielversprechendsten Streichquartette weltweit gilt. Die drei Brüder Erik, Ken und Mark Schumann haben sich die estnische Bratschistin Liisa Randalu ins Ensemble geholt; gespielt wird Haydn, Webern, Puccini und Verdi.

Zum Abschluss der Saison kommt einer der weltbesten Cellisten der Gegenwart nach Flensburg. Einen „furchtlosen Spieler mit überragender Technik“ nannte die New York Times Daniel Müller-Schott, dessen „hinreißenden romantisch-elegischen Celloton“ die Süddeutsche Zeitung lobte. Er spielt unter anderem als Trio-Partner mit Anne-Sophie Mutter und ist bei renommierten Festivals in der ganzen Welt zu hören, natürlich auch beim SHMF. In Flensburg wird er 13. März von Lauma Skride am Klavier begleitet, die vor fünf Jahren mit ihrer Schwester Baiba in Flensburg zu erleben war.

Die Abonnements für diese Spielzeit sind vergriffen; es besteht die Möglichkeit, sich an der Theaterkasse (Tel. 0461-23388) auf eine Warteliste setzen zu lassen.

 

 

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