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Erstaufnahme in Flensburg : Campus soll Unterkunft für 600 Flüchtlinge bekommen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Im Umfeld der Flensburger Hochschulen auf dem Sandberg soll neu gebaut werden - später könnte die Unterkunft als Studentenwohnheim nutzbar sein.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2015 | 11:20 Uhr

Alles spricht dafür, dass auf dem Flensburger Hochschulcampus eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes für rund 600 Flüchtlinge entsteht. Ende kommender Woche soll sich nach einem Gespräch zwischen Bürgermeister Henning Brüggemann und Innenminister Stefan Studt entscheiden, ob das Land im Gegenzug hochwertige Unterkünfte auf dem Campusareal baut, die nach dem Rückgang der Flüchtlingszahlen als Studierendenhäuser genutzt würden.

Koordinator Thiemo Lüeße aus dem Innenministerium berichtete am Donnerstag, dass die Einrichtung samt Speisesaal, Räumen für ärztlichen Dienst, Unterrichts- und Sporträumen zum Wintersemester 2016/17 eröffnen soll.

Als weitere Erstaufnahmestandorte neben dem bereits existierenden in Neumünster/Boostedt sind die Uni-Städte Kiel und Lübeck sowie der FH-Campus Heide im Gespräch.

Dieses Jahr rechnet das Land mit bis zu 20.000 neuen Flüchtlingen. Bei sechs Wochen Aufenthaltsdauer in der Erstaufnahme sind landesweit 3000 Plätze nötig. Allein an der Einrichtung auf dem Flensburger Campus hängen bis zu 100 Arbeitsplätze. Der genaue Standort soll nach der Entscheidung genannt werden.

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