Havetoft : Bullerbü wird Wirklichkeit

Die Pläne werden umgesetzt: Die Kita Havetoft bekommt zwei „Bullerbü-Häuschen“.
Die Pläne werden umgesetzt: Die Kita Havetoft bekommt zwei „Bullerbü-Häuschen“.

Die Gemeindevertretung Havetoft stimmt einem Kita-Anbau und die Feuerwehr bekommt ein neues Fahrzeug.

shz.de von
22. August 2018, 16:47 Uhr

Die Erweiterung der Kindertagesstätte (Kita) Havetoft geht in die konkrete Phase. Die Gemeindevertretung beschloss in ihrer jüngsten Sitzung den leicht geänderten Entwurf des Architektenbüros Dogs umzusetzen und beauftragte dieses mit der Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung und -betreuung sowie der Dokumentation des Projektes.

Konkret wird das Kitagebäude um zwei Gruppenräume mit Nebenräumen erweitert. Auf einen separaten Eingang mit Parkplatz verzichtete man. Im Bestand wurden der Sozialraum der Mitarbeiterinnen und das Leiterinnenbüro optimiert. Zwei bestehende Gruppenräume erhalten sanitäre Einrichtungen. Und der Haupteingang bekommt ein Vordach.

Die Gesamtkosten werden auf etwa 600 000 Euro geschätzt. Doch rechnet man in Havetoft mit Förderung aus dem Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“. Ob allerdings die maximal mögliche Summe von 225 000 Euro gezahlt wird, ist nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht zu erwarten. Realistisch ist eine Förderung von 170 000 Euro.

Um eine nicht ganz so große Summe ging es bei der Anschaffung eines „neuen“ Fahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Havetoft. Bürgermeister Peter Hermann Petersen und Ortswehrführer Peter Most hatten im Internet ein geeignetes Fahrzeug des Typs LF 16/12 in Süddeutschland entdeckt. Das Auto mit Mercedes-Fahrgestell ist 19 Jahre alt und weniger als 30 000 Kilometer gefahren. Zu viert prüfte eine Abordnung aus Havetoft das Fahrzeug am Standort auf Herz und Nieren. Man war sich in dieser Expertengruppe einig, dass das Löschfahrzeug bei Kauf- und Umbaukosten von etwa 40 000 Euro noch zehn Jahre lang seinen Dienst tun würde. Davon konnte man auch die Mitglieder der Gemeindevertretung überzeugen. Sie stimmten dem Kauf einstimmig zu.

Um beide Projekte finanzieren zu können, musste ein Nachtragshaushalt aufgestellt werden.

Schließlich billigten die Mandatsträger den Jahresabschluss 2017. Er weist im Ergebnisplan einen Jahresüberschuss von 16 000 Euro aus. Geplant war ein Fehlbetrag von 28 000 Euro.

Der Überschuss wird nun der Ergebnisrücklage zugeführt, die sich dadurch auf 255 000 Euro erhöht. In der Finanzrechnung erhöhen sich weiter die liquiden Mittel um 59 000 Euro. Für 6000 Euro sollen Reparaturen in der Schmutzwasserkanalisation vorgenommen werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen