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Eggebek : Bürger besorgt wegen Lärmbelästigung

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die geplante Ansiedlung eines Asphaltmischwerks auf dem ehemaligen ehemaligen Flugplatzes in Eggebek führt zu Bedenken.

Eggebek | Die geplante Ansiedlung eines Asphaltmischwerks auf dem Konversionsgelände des ehemaligen Flugplatzes in Eggebek sorgte für Diskussionen in der letzten Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretersitzung Eggebek. Befürchtet wurden Lärmbelästigungen im Ort durch den Lieferverkehr sowie Geruchsbelästigungen durch das hergestellte Mischgut. Aber auch Beeinträchtigungen der Natur sowie Folgen für den Tourismus in der Region wurden vorgebracht. Gemeindevertreter Torsten Pilz entgegnete für die Gemeinde, dass man sich in einem breit angelegten Planungsprozess mit großer Öffentlichkeitsbeteiligung nach Schließung des Bundeswehrstandortes in Eggebek für eine gewerbliche Nutzung des Areals einvernehmlich ausgesprochen hat. Entsprechende Bauleitplanungen wurden seinerzeit auf den Weg gebracht und ein 60 Hektar großes Gewerbegebiet ausgewiesen. „Gewerbliche Ansiedlungen auf dem ehemaligen Flugplatz entsprechen demnach unseren planerischen Zielsetzungen für die Entwicklung der Gemeinde“, betonte Pilz. Dabei sind auch Gutachten erstellt worden, welche Lärmbelastung von dem Gebiet durch angesiedelte Gewerbebetriebe ausgehen darf. Ferner haben die Betreiber in Vorgesprächen deutlich gemacht, dass der Lieferverkehr weitestgehend um die Ortslage Eggebek herumgeführt wird. Daneben wird die Genehmigungsbehörde im Rahmen des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte zu überprüfen haben, so Pilz. Bürgermeister Willy Toft sagte zu, Fachleute zur nächsten Einwohnerversammlung im April zu diesem Thema einzuladen, um mit sachlichen Informationen aufzuklären.

In seinem Verwaltungsbericht gab Toft bekannt, dass der Schulsportplatz als Nachtlandeplatz für den Rettungshubschrauber zukünftig zur Verfügung gestellt wird. Der Platz ist zentral gelegen und mit Flutlicht ausgestattet. Bei einem entsprechenden Einsatz wird die Freiwillige Feuerwehr mitbeteiligt und vor Ort die Zugänglichkeit und Sicherheit gewährleisten.

Aus den Ausschüssen berichtete Andreas Bohlen über die Vorbereitungen für das Dorffest „Tage der Begegnung“ vom 14. bis 18. Juni. Ein besonderer Programmpunkt wird das Plattdeutsche Bühnenstück „Frank Willich (geb. Schröder) Huusmann“ von und mit Jörg Hansen am 15. Juni in der Sporthalle der Eichenbachschule sein.

Erfreut konnte der Bürgermeister über eine rege Nachfrage nach Baugrundstücken für den letzten Erschließungsabschnitt des Baugebietes an der Norderstraße berichten. Obwohl die Arbeiten gerade erst begonnen haben, sind nur noch wenige der insgesamt 18 Baugrundstücke frei. Der erste Bauabschnitt, der Eichenring, ist zwischenzeitlich vollständig bebaut und die Straße inklusive der Pflasterungen und Begrünung vollständig hergestellt. Die Gemeindevertretung be-schloss daher die öffentliche Widmung der Gemeindestraße „Eichenring“.

Zu Beginn der Sitzung bedankte sich „Tom-Hein“ Petersen mit bewegenden Worten für die Zustimmung, die gemeindliche Sportanlage an der Norderstraße nach ihm als „Tom-Hein-Arena“ zu benennen. Thomas Heinrich Petersen ist Ehrenvorsitzender des TSV Eintracht Eggebek, in dem er seit 68 Jahren Mitglied ist und den er 23 Jahre als Vorsitzender geführt hat. „Die Anregung kam vom Sportverein, und wir haben ihr gerne zugestimmt. Du hast diese Würdigung durch deinen unermüdlichen Einsatz für den Verein verdient“, würdigte Bürgermeister Toft unter dem Beifall der Gemeindevertreter wie auch der Zuhörer das Wirken von Thomas Heinrich Petersen in der Gemeinde Eggebek.

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