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Lorenz

Gegen Kriminalisierung der Seenotrettung : Bündnis ruft in Flensburg zur Schwimmdemo auf

Um gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung zu protestieren, will ein Flashmob im Flensburger Hafen baden gehen.


von
2018-09-12 20:12:15.0, 2018-09-12 20:12:15.0 Uhr

Flensburg | Die erste Flensburger Schwimmdemo will „deutliches Zeichen setzen“. Um gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung und für sichere Fluchtwege sowie die Aufnahme von Geflüchteten zu demonstrieren, ruft ein Bündnis verschiedener Organisationen und Vereine für Sonnabend um 14 Uhr zu einem Flashmob an der Hafenspitze auf. Das Motto: „Menschenrechte gehen Baden“. Die Aktion dürfte auch deshalb für besonders viel Aufsehen sorgen, weil zeitgleich an der Hafenspitze der Tag des Handwerks stattfindet.

„Menschen einfach ertrinken zu lassen, ist ein Verbrechen“, sagt Sammy Moysich vom Projekt „Wir sagen Moin“. „Das dieses fast täglich an den Außengrenzen Europas passiert, ist nicht hinnehmbar.“ Moysich ist auch einer der Initiatoren des Aktionmonats Seetember.

Mit der Schwimmdemo wolle man auf die Situation aufmerksam machen, so Moysich. „Menschen treiben im Wasser, irgendwo im Mittelmeer und dürfen nicht gerettet werden. Das geht uns nahe und das wollen wir zeigen, indem wir gemeinsam im Hafenbecken baden gehen“, sagt Stadtpastor Johannes Ahrens. Seit Anfang des Jahres sind den Angaben zufolge fast 1600 Menschen im Mittelmeer gestorben.

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Kommentare

  • 13.09.2018 | 19:19 Uhr
    Bodo Meins

    Kriminalisierung der Seenotrettung

    Es ist organisiserte Seenot!

  • 13.09.2018 | 16:07 Uhr
    Klaus Uwe Neuhaus

    Baden im Hafen

    Da Baden im Hafen verboten ist, würde ich im selben Moment Anzeige erstatten.

    Gleiches Recht für alle!

  • 13.09.2018 | 15:32 Uhr
    Thomas Braun

    Sie schwimmen für...

    die Kanzlerin. Nichts anderes.

  • 13.09.2018 | 07:59 Uhr
    Sven Heinrich

    Kalt

    Das Wasser ist schon schön kalt.

    Viel Spass !

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