Glücksburg : Brücke hat ein neues Geländer

Michael Weiß (vorn) vom Verein Schönes Glücksburg und Geländer-Restaurator Kirill Starikov auf der Quellental-Brücke.
Michael Weiß (vorn) vom Verein Schönes Glücksburg und Geländer-Restaurator Kirill Starikov auf der Quellental-Brücke.

Seit Februar wurde das Brückengeländer der Fußgänger-Brücke in Quellental Segment für Segment restauriert.

shz.de von
31. Mai 2018, 13:06 Uhr

Projekt erfolgreich abgeschlossen: Seit Februar hat Kirill Starikov das Brückengeländer der Fußgänger-Brücke in Quellental Segment für Segment restauriert. Die Nutzung blieb die ganze Zeit erhalten. Die Förde verbindet sich an dieser Stelle mit dem Westerwerker See. Hierüber führt auch der Fördesteig – das Pendant zum dänischen Gendarmstien auf deutscher Seite. Erst vor rund 15 Jahren war die Brücke mit Spendengeldern neu errichtet worden. Namensschilder an den Bohlen weisen darauf hin. Dennoch rottete das Bauwerk zusehends.

„Das Geländer hatte einen falschen Anstrich. Unter der weißen Farbe vergammelte das eigentlich sehr beständige Eichenholz“, erklärt Hans-Wolfgang Bracht vom Verein Schönes Glücksburg. Seinem Vereinskollegen Michael Weiß war das aufgefallen. Er sprach die Stadt an, um Unterstützung anzubieten. Der Verein engagierte Starikov. Mit Hilfe des Bauhofes transportierte der Arbeiter das Holz an Land, um es abzuschleifen. So gelangte keine giftige Farbe ins Wasser. 15 Liter von einem neuen, farblosen Schutzlack wurden anschließend aufgetragen. Der Anstrich soll jährlich wiederholt werden. 300 Arbeitsstunden benötigte Starikov. Ein letztes Segment fehlt noch. Es war so weit durchgerottet, dass es nicht restauriert werden konnte. Ein Ersatzstück musste aus Bayern beschafft werden – in Flensburg gab es in der Größe nichts, so Bracht.

Das gesamte Projekt kostete 4000 Euro. Der Verein Schönes Glücksburg zahlt die Summe – sehr zur Freude von Bürgermeisterin Kristina Franke: „Der Verein leistet für viele Projekte – bemalte Stromkästen, Herzplatz – tolle Unterstützung. Die Zusammenarbeit ist überaus angenehm“, sagte sie.

Michael Weiß betonte, dass der Verein sich als Partner der Stadt Glücksburg verstehe und sich durch Spenden finanziere. Für neue Aktivitäten wie zum Beispiel die anstehende Nutzung des Ostsee-Saals im „Haus im Kurgarten“ sucht der Verein weitere Spenden.


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