Urlauber aus Hamburg : Broager in Dänemark: Polizei findet Toten am Strand

Das Schlauchboot wurde ohne Außenborder angetrieben.
Das Schlauchboot wurde ohne Außenborder angetrieben.

Die dänische Polizei findet ein leeres Schlauchboot und will den Besitzer ermitteln. Kurz darauf entdecken die Beamten eine Leiche in der Nähe. Der Tote stammt aus Hamburg.

shz.de von
13. Juli 2015, 14:11 Uhr

Broager | Die dänische Polizei hat am Sonntag einen etwa 50-jährigen Mann tot aufgefunden. Er lag in der Nähe eines Gummibootes am Strand von Broager (dt. Broacker) am nördlichen Ufer der Flensburger Förde. Die dänische Polizei bestätigt, dass es sich bei dem Toten um einen Mann aus Hamburg handelt. Er war offenbar am Samstagabend alleine zum Angeln gefahren. Er startete demnach von einem Campingplatz bei Steinberg (Kreis Schleswig-Flensburg) von deutscher Seite aus, berichteten Angehörige der Polizei. Die Urlauber gingen noch am Montagvormittag zur Polizei in Steinbergkirche und meldeten den 50-Jährigen als vermisst, nicht wissend, dass der Mann bereits gefunden wurde.

Zunächst war die Polizei nur auf der Suche nach dem Besitzer des Gummibootes, das leer aufgefunden worden war. Kurz darauf fand sie dann in der Nähe die Leiche des Mannes. Das Gummiboot hatte zwei Angeln, GPS und Köder an Bord, jedoch fehlte der Motor. Die Polizei suchte daraufhin auf Twitter nach dem Eigner des Schlauchbootes.

<center><blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Die am photo dargestellte Boot ist am Flensburger Förde gefunden. Gehört es ihnen, dan rufen +4576111448. <a href="https://twitter.com/hashtag/politidk?src=hash">#politidk</a> <a href="http://t.co/AferPhX7QC">pic.twitter.com/AferPhX7QC</a></p>&mdash; Sydjyllands Politi (@SjylPoliti) <a href="https://twitter.com/SjylPoliti/status/620304154636914688">12. Juli 2015</a></blockquote></center>

Möglicherweise sei der Freizeit-Angler über Bord gefallen, als sich der Außenmotor löste, so eine Theorie der Polizei.

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