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Flensburger Tageblatt

24. September 2017 | 03:40 Uhr

Hürup : Breitband: Amt setzt auf Kooperation

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Hürup arbeitet mit den Ämtern Langballig und Geltinger Bucht zusammen. Die Beratungsbüros sind bereits ausgewählt, und der Förderantrag ist gestellt.

In diesem Jahr erwartet die sieben Gemeinden aus dem Amt Hürup eine erneute Anhebung der Amtsumlage um rund 53  000 auf insgesamt 1,39 Millionen Euro, die je nach Finanzkraft anteilig umgelegt wird. Der Kämmerer stellte auf der ersten Sitzung des Amtsausschusses in diesem Jahr den Haushalt für 2016 vor, der in Einnahmen und Ausgaben im Ergebnisplan eine Summe von 2,1 Millionen Euro ausweist.

Vor dem Bericht über den aktuellen Stand der Flüchtlingssituation bedankten sich Amtsvorsteher Jan-Nils Klindt und der Leitende Verwaltungsbeamte Hans-Werner Pöhlmann bei den inzwischen mehr als 60 Flüchtlingslotsen für ihre „tolle Arbeit“ bei der Betreuung der rund 120 im Amt Hürup untergebrachten Asylbewerber. Mit der Organisation von fast täglich stattfindenden Deutschkursen oder den wöchentlichen Treffen („Sprechstunden“) in Husby, Hürup und Freienwill leisteten sie einen unschätzbaren Beitrag für die Integration. Besonders begrüßt wurde die Planung für ein „Interkulturelles Sommerfest“ am 10. Juli auf dem Gelände der Amtsverwaltung. Pöhlmann wies auf den immer noch dringlichen Wohnraumbedarf für Flüchtlinge hin.

Im Zusammenhang mit dem Versicherungsschutz von Asylsuchenden erklärte er, es bestehe kein Haftpflichtdeckungsschutz durch den Kommunalen Schadenausgleich, und die Vertreter im Amtsausschuss sprachen sich auch gegen eine Gruppenhaftpflichtversicherung durch das Amt Hürup aus. Demgegenüber entschied der Ausschuss, für alle angemieteten Liegenschaften eine Mietsachschadenversicherung abzuschließen. Kosten: 400 Euro pro Jahr.

Zur weiteren Verbesserung der Breitband-Infrastruktur ist das Amt Hürup im November letzten Jahres eine Kooperation mit den Ämtern Langballig und Geltinger Bucht eingegangen. Inzwischen wurden zwei Beratungsbüros – das eine zuständig für die technische Projektierung und das andere für die Rechtsberatung – ausgewählt. Für diese Tätigkeit wurde ein Förderantrag mit einem Volumen von 50  000 Euro gestellt und auch schon bewilligt. Den Restbetrag von rund 4400 Euro teilen sich die drei Ämter gemäß der Einwohnerzahl.

Die 30 beteiligten Gemeinden müssen kurzfristig über die weitere Vorgehensweise für einen nachhaltigen Breitbandausbau entscheiden. Um Fördergelder einzuwerben, muss bis Juni ein entsprechender Antrag vorliegen, wobei die Gründung eines Zweckverbandes Voraussetzung für die Bezuschussung ist.

Für die Unkrautbeseitigung auf Wegen beschloss der Amtsausschuss auf Wunsch des Amtsbauhofes die Anschaffung einer Wildkrautbürste. Nach Inzahlunggabe des Altgerätes verbleiben Kosten von 4400 Euro.

Der Amtsausschuss stimmte dem Antrag von Amtswehrführer Michael Carstensen zu, den Ausbildern für verschiedene Lehrgänge der Amtsfeuerwehr eine pauschale Entschädigung von 150 Euro pro Jahr zu gewähren, maximal jedoch 1500 Euro. Positiv beschieden wurden auch die Bitte um den Kauf eines Bild- und Videospeicherhandgriffs für die Wärmebildkamera zu einem Gesamtbetrag von 1428 Euro, die Anschaffung eines Werkzeugsatzes für die Technische Hilfeleistung für 2261 Euro und einer Zusatzsicherheitsausstattung für den Mannschaftswagen der Jugendfeuerwehr für 1186 Euro.

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