„Blutiger“ Protest gegen Pelze

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shz.de von
19. Oktober 2015, 14:11 Uhr

Angela Zameit hat sich in einen Käfig sperren lassen. Freiwillig. Ihr Gesicht wirkt blutverschmiert, ebenso ihr brauner Pelzmantel. Passanten bleiben stehen und staunen. Warum tut sie das? Näheres Hinsehen verrät: Die 19-Jährige will mit dieser Aktion auf das Leid der Tiere in der Pelzindustrie aufmerksam machen. Die Tierschutzorganisation Peta weist darauf hin, dass sich wieder verstärkt Pelzprodukte in die Läden geschlichen haben. Bisweilen gar bunt und fröhlich eingefärbt. „Doch die Haltungsbedingungen für Tiere gehören zu den grausamsten überhaupt“, sagt Organisatorin Claudia Schultz. In den meisten Fällen versteckten sich hinter der Pelzkapuze oder dem Pelzbommel an der Mütze Hunde oder Katzen aus China, die oft lebendig gehäutet würden.

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