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Wohnmobilstellplatz Flensburg : Blick auf die Förde entschädigt für vieles

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Besucher schätzen die kostenfreie Nutzung des Platzes am Industriehafen

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2017 | 06:16 Uhr

Aufwachen am Morgen, frühstücken vor dem Camper und die erste frische Brise der Flensburger Förde genießen. Genau das kann der Wohnmobilplatz am Industriehafen bieten.

Über einen kleinen Schotterweg erreicht man den Platz in Nachbarschaft zum Klärwerk, wo Urlauber eine Ruhepause machen können. Für viele Wohnmobilisten ist dieser Platz die einzige kostenlose Anlaufstelle im Flensburger Raum. An manchen Abenden stehen hier bis zu 30 Fahrzeuge. Selbst im Winter kommen Nutzer.

Auch das Ehepaar Rother genießt den kühlen Wind am Morgen: „Genau das lieben wir – diese Aussicht.“ Dass es keine Sanitäranlagen gibt, stört sie nicht. Für einen Tag sei es in Ordnung. Nur den Schotterweg mit den zahlreichen Schlaglöchern kritisiert das Rentnerpaar aus Sachsen. „Trotzdem einen großen Dank an die Stadt, dass sie auch mal kostenlose Stellplätze bietet.“ Nach einem morgendlichen Spaziergang mit Hund Sepp geht es mit dem Fahrrad in die Stadt zum Bummeln. Am Nachmittag geht die Fahrt weiter nach Dänemark.

Familie Schwenger aus Wasserburg am Bodensee hat eine lange Reise hinter sich. Sie kam mit ihrem VW Bus. Auf dem Weg nach Kopenhagen macht sie Halt in Flensburg. „Es ist wirklich schön hier, gemessen daran, dass die Plätze kostenlos sind. Vor allem die Lage ist echt toll“, schwärmt Eva Schwenger. Sie allerdings bemängelt die fehlenden sanitären Anlagen. „Aber für einen Tag kann man das mal ertragen.“

Ein Urlauber aus dem Sauerland ist nicht ganz so begeistert von dem Stellplatz: „Na klar ist die Aussicht hier schön. Aber es könnte einfach besser sein“, erklärt der Wohnmobilist. Für ihn sei es nur eine Freifläche für Wohnmobile und Busse ohne großen Komfort. „Es gibt Leute, die mögen das. Aber Strom und Wasser wären schon deutlich angenehmer“, beklagt der Westfale. Nach einem Tag Pause in Flensburg will er seine Ostsee-Rundreise weiterführen.

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