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Friedhof Husby : Bismarck-Porträt von Denkmal gestohlen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eine Kupferplatte mit 45 Zentimetern Durchmesser ist in Husby spurlos verschwunden.

shz.de von
erstellt am 28.Dez.2013 | 11:56 Uhr

Die Gemeindevertretung von Husby bittet die Bürger um Hinweise zum Verbleib einer Kupferplatte mit dem Porträt des Reichskanzlers Otto von Bismarck, die am Denkmal angebracht war, das in Husbyries an der Wegegabelung nach Langballig an der Waldemarseiche steht. Die Platte hat einen Durchmesser von 45 Zentimetern und war mit drei Befestigungen im Stein fixiert. Hinweise nimmt die Amtsverwaltung (Tel. 04634/880 ) entgegen.

Auf der letzten Gemeindevertretersitzung dieses Jahres gab es außerdem viel Diskussions- und Abstimmungsbedarf. Bürgermeister Hans-Heinrich Tramsen berichtete zunächst erfreut über die Fertigstellung der Zuwegungen zum „Nah & Frisch“-Markt sowie des Baugebiets Bregning. Burkhard Gerling stellte den Haushaltsplan 2014 vor und wies auf die geringeren Einnahmen und höheren Aufwendungen hin. Es entstehe ein Fehlbetrag von 118 400 Euro. Mehrausgaben wurden unter anderem eingeplant für Brandschutz, Schule und Kita. Neu aufgenommen wurden die Sanierung des Lärmschutzwalls, Spielgeräte und die Bauleitplanung. Die Hebesätze wurden nicht erhöht.

Vertreter der Gemeinde und des Amtes haben im November bei der Landesplanung fehlende Wohnbaukontingente moniert. Eine bauliche Erweiterung in den Außenbereichen Gremmerup und Markerup wurde jedoch abgelehnt. Für die Entwicklung des Ortskerns wird weiter zunächst ein Immissionsgutachten für die gesamte Gemeinde gefordert. In der Fortschreibung der regionalen Wohnraumentwicklung wurde den Gemeinden im ersten Siedlungsring von Flensburg eine räumliche Flexibilisierung eingeräumt. Daraufhin konnte auf Amtsebene ein „Pool für Wohnbaukontingente“ gebildet werden, in dem 80 Prozent der derzeit nicht benötigten Kontingente (47) eingestellt werden. Hieraus kann sich jede Gemeinde bei begründetem Bedarf bedienen. Da Husby bereits ein Minus von zwölf Kontingenten bis 2015 aufweist, bestünde folglich trotzdem die Möglichkeit, sich baulich weiterzuentwickeln. Die Zustimmung erfolgte im Gemeinderat einstimmig.

Die Planungen für einen Umzug der Polizeistation nach Husby in die Räume der Raiffeisenbank verzögern sich laut Gemeindevertreter Knud Sörnsen „am laufenden Band“. Die Räume würden seit über einem Jahr bereitgehalten. Ein Umzug sei nunmehr für März/April 2014 vorgesehen.

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