Bischof: Wirken für "der Stadt Bestes"

Open Air: Bischof Gerhard Ulrich predigte auf dem Südermarkt.
Open Air: Bischof Gerhard Ulrich predigte auf dem Südermarkt.

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16. Juni 2009, 04:59 Uhr

Flensburg | Beim Ökumenischen Gottesdienst im Rahmen des Tummelum auf dem Südermarkt bezeichnete der Schleswiger Bischof Gerhard Ulrich in seiner ersten Flensburger Open-Air-Predigt seit seiner Wahl das Zusammenwirken von Christengemeinde und Bürgergemeinde in Flensburg als eine beispielhafte "Erfolgsgeschichte" zum Besten der Stadt. Die Inschrift am Nordertor "Friede ernährt, Unfriede verzehrt" erinnere an manche bittere Lehre der Geschichte und schärfe ein, dass Stadtfriede

in der Tat "der Stadt Bestes" sei. Bischof Ulrich rief die Bürger dazu auf, getreu der biblischen Weisung auch in Zukunft für ein "Stadtklima" einzutreten, in dem "nicht der Ellenbogen regiert, sondern wo es menschlich und gerecht zugeht. Wo jeder Hoffnung und Zukunft hat, jeder in Frieden wohnen, seinen Garten bepflanzen, seine Kinder großziehen kann." Bei Gott, so Gerhard Ulrich, gebe es keine Gäste und Fremdlinge - Gott kenne nur Mitbürger und Hausgenossen. "Frag nicht, was deine Stadt für dich tun kann", schloss der Bischof, "frag danach, was du, und nur du, für deine Stadt tun kannst. Suche das Beste für diese Stadt, Frieden für Flensburg, Schalom - heute und an jedem Tag, der kommen soll und kommen wird."

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