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Flensburger Tageblatt

23. August 2017 | 07:01 Uhr

Tarp : Bildungscampus definiert drei Ziele

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeinde Tarp will Betreuungsangebot und Vernetzung der Einrichtungen verbessern.

Tarp | Der Bildungscampus (BiCa) Tarp besteht seit 1. November 2012. Gegründet wurde die Vereinigung, um alle Bildungseinrichtungen des Ortes unter einem Dach zu vernetzen, institutsübergreifende Projekt zu koordinieren und zu fördern. Nachdem in den ersten Jahren wenig zu sehen und zu hören war, wurden bei der jüngsten Jahresversammlung Ziele definiert und somit „Nägel mit Köpfen“ gemacht.

Der Vorsitzende des Bildungscampus ist Tarps Bürgermeister Peter Hopfstock. Ihm zur Seite stehen aus der Politik Jürgen Cordes (SPD), Ilonka Wisotzki (CDU) und Franz Pahrmann (SSW). Aus dem Bildungssektor im Vorstand mit dabei sind Gerhard Kirschstein, Schulleiter der Alexander-Behm-Schule, Gerhard Bohrmann-Erichsen, Leiter des Jugendfreizeitheimes Fritz und Schulkoordinator, Gabriela Heybrook, Leiterin der Volkshochschule, und Christoph Juhasz von der Familienbildungsstätte. Koordinatorin ist Judith Detlefsen.

Drei Ziele wurden in der Versammlung vereinbart: Erstens soll eine Bedarfsanalyse für ein Betreuungsangebot für alleinerziehende Personen erstellt werden. Zweitens soll durch eine interne Netzwerksanalyse deutlich werden, welche Verbindungen es zwischen den Einrichtungen gibt und wie diese vielleicht gestärkt werden können. Die dritte Aufgabe wird die Anschaffung einer Spielmobiles sein. Das Spielmobil stellt verschiedene Spiele, auch mit Lerncharakter, bereit und kann, wie Name sagt, mobil auf Spielplätzen oder bei Veranstaltungen eingesetzt werden. „Das ist übrigens mein Lieblingsprojekt“, erklärte Koordinatorin Judith Detlefsen.

Als erste Maßnahmen sind Workshops zu institutsübergreifenden Themen vorgesehen. Dies sind beispielsweise öffentliche Informationsabende zu den Themen Lese-Rechtschreib-Schwäche und Hyperaktive Kinder (ADHS). In diesen Veranstaltungen sollen Erziehungsberechtigten umfassend informiert werden und möglichst konkrete Hilfe erhalten.

Für den 5. September ist Thomas Rupp eingeladen. Er wird über das Thema „Wutzwerge“ referieren: „Wie gehe ich damit um, wenn mein Kind aggressiv reagiert und wenn es frustriert ist?“ Weitere, die Erziehung betreffende Themen sind in der Planung. Aber auch für die Mitglieder des Bildungscampus soll es Angebote geben. Fest geplant ist bereits ein Abend mit dem Filmemacher und Medienpädagogen Wilfried Brüning. Der Arbeitstitel dazu lautet: „Ich habe meine Kindheit mit fünf Jahren an Nintendo verkauft.“

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