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Unfall auf der B199 : Betrunkener Autofahrer rammt Gespann – Yacht fällt auf Nordstraße

vom

An dem 400.000 teuren Schiff entstand ein Totalschaden. Der Unfallfahrer kam ins Krankenhaus.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 16:31 Uhr

Steinbergkirche | Ein alkoholisierter Autofahrer hat am Montagmittag gegen 12.30 Uhr einen folgenschweren Verkehrsunfall verursacht. Der 60-Jährige war mit seinem Ford auf der B199 aus Richtung Steinbergkirche kommend in Richtung Gelting unterwegs, als er in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und dort ein entgegenkommendes Gespann streifte, das gerade eine große Segelyacht von Gelting nach Niesgrau ins Winterlager bringen sollte.

Der Ford prallte in eine der großen Stützen des Trailers, die die rund acht Tonnen schwere Yacht hielten. Der Fahrer des Gespannes konnte noch im Rückspiegel beobachten, wie die Yacht langsam nach links vom Trailer rutschte und auf die Straße prallte. Das Schiff kam auf der Seite auf. Der Unfallfahrer fuhr mit seinem stark beschädigten Fahrzeug noch rund 200 Meter weiter, ehe auch er stoppte. Glücklicherweise kamen in diesem Moment keine weiteren Autos vorbei, auf die die Yacht hätte stürzen können.

Die Rettungsleitstelle alarmierte neben einem Rettungswagen auch die freiwilligen Feuerwehren Niesgrau-Koppelheck und Steinbergkirche zur technischen Hilfe. Der alkoholisierte Ford-Fahrer kam mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme der Diako, die Entnahme einer Blutprobe wurde veranlasst.

Da von der umgestürzten Yacht keine Gefahr ausging, konnte der Verkehr bis zum Beginn der Bergungsarbeiten wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Nach Eintreffen eines großen Krans musste die B199 im betroffenen Bereich voll gesperrt werden. Die Bergung der Yacht dauert bis zum späten Nachmittag an.

An der Segelyacht entstand nach ersten Erkenntnissen wohl ein Totalschaden. Der Neupreis dürfte bei rund 400.000 Euro gelegen haben. Das Unfallfahrzeug soll nach ersten Informationen bereits vor dem Unfall auffällig gewesen sein. Streifenwagen machten sich am späten Vormittag auf die Suche nach Fahrzeug und Fahrer. Bevor die Polizei den Fahrer finden und stoppen konnte, kam es dann jedoch zu dem Unfall.

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