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Flensburger IHK : Bester Ausbildungsbetrieb gesucht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Industrie- und Handelskammer veranstaltet zum fünften Mal einen Wettbewerb für Ausbildungsbetriebe in der Region.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2014 | 12:07 Uhr

Das Image der dualen Ausbildung verbessern, das Engagement der Ausbildungsbetriebe öffentlich machen und die Leistungen der Auszubildenden würdigen – das alles will die Industrie- und Handelskammer Flensburg (IHK) mit ihrem Wettbewerb „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ erreichen. Bereits zum fünften Mal sollen Betriebe ausgezeichnet werden, in denen die berufliche Ausbildung einen besonderen Stellenwert genießt. „Wir wollen zeigen, welche Chancen eine duale Ausbildung bieten kann“, erklärt IHK-Präsident Uwe Möser. „In Zeiten des Fachkräftemangels müssen die Betriebe um die Auszubildenden kämpfen und das geht nur mit Qualität. Dafür steht unsere Auszeichnung als Ausbildungsbetrieb des Jahres.“

Gestern ist der Startschuss für den Wettbewerb gefallen. Dr. Michael Schack vom Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung der IHK hat 1400 Betriebe im Kammerbezirk angeschrieben und ihnen den Bewerbungsbogen zugeschickt. Die Unternehmen müssen eintragen, inwiefern die Auszubildenden individuell gefördert werden oder ob während der Ausbildung Zusatzqualifikationen vermittelt werden. „Die Unternehmen können punkten, wenn sie ihren Auszubildenden beispielsweise Auslandsaufenthalte oder Sprachkurse anbieten, wenn sie an Aktivitäten wie der Lehrstellenrallye teilnehmen oder unter ihren Auszubildenden Prüfungsbeste haben“, erklärt Schack. „Aber auch soziales Engagement kann sich positiv auf die Bewerbung auswirken.“

Zusätzlich zu den Fragebögen können die Unternehmen Anlagen wie Fotos, Collagen oder Werkstücke beifügen. „Die Messlatte liegt hoch, letztes Mal wurden beispielsweise ganze Schalttafeln beigelegt, um die Leistungen der Auszubildenden zu belegen.“

Bewertet werden die Unternehmen erstmals in drei verschiedenen Kategorien: Die erste Kategorie ist für Unternehmen mit 1 bis 50 Beschäftigten gedacht, die zweite für Firmen mit 51 bis 250 Beschäftigten und die dritte für Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten.

Bis zum 10. November haben die Unternehmen Zeit, ihre Bewerbungen einzureichen. Am 5. Dezember werden dann die neun Finalisten – drei für jede Kategorie – bekannt gegeben. Zusätzlich wird ein Sonderpreis für die Förderung leistungsschwächerer Auszubildender oder ein hervorragendes Engagement verliehen. Bis Ende Januar werden dann Videos in den Unternehmen gedreht, die diese gewerblich nutzen dürfen und die bei der Preisverleihung am 23. März gezeigt werden. Zusätzlich gibt es für die Preisträger eine Urkunde und die Auszeichnung als „IHK-Ausbildungsbetrieb des Jahres.“

 


>Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.ihk-sh.de/ausbildungsbetrieb–flensburg

 

 

 

 

 

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