Langballig : Beitragserhöhung zeigt Wirkung

Der wiedergewählte Zweckverbandsvorsteher Bernd Wunder (vorn, M.) mit seinem neuen Stellvertreter Bernd Ertzinger (von, l.), dem Gast René Putzar, Bürgermeister der Partnerstadt Malchow (r.), und den übrigen Sitzungsteilnehmern.
Der wiedergewählte Zweckverbandsvorsteher Bernd Wunder (vorn, M.) mit seinem neuen Stellvertreter Bernd Ertzinger (von, l.), dem Gast René Putzar, Bürgermeister der Partnerstadt Malchow (r.), und den übrigen Sitzungsteilnehmern.

Der Zweckverband der Kindertagesstätten im Amt Langballig hat sich finanziell konsolidiert. Bernd Wunder wurde als Vorsteher wiedergewählt.

shz.de von
11. August 2018, 12:15 Uhr

Langballig | Nach der Kommunalwahl im Mai müssen sich auch die kommunalen Zweckverbände personell neu aufstellen. Auf der konstituierenden Sitzung des Zweckverbandes Kindertagesstätten Amt Langballig in der Amtsverwaltung wurde der bisherige Verbandsvorsteher Bernd Wunder, zugleich Bürgermeister von Grundhof, einstimmig in seiner Funktion bestätigt. Die Nachfolge seines früheren Langballiger Kollegen Peter Dietrich Henningsen als Stellvertreter trat Bürgermeister Bernd Ertzinger aus Westerholz an.

Zu Beginn bei seinem Bericht bedauerte Wunder zunächst, dass Wees als einzige Gemeinde im Amtsbereich kein Mitglied in dem 2013 gegründeten Verband geworden ist. Er zeigte sich dann aber erfreut darüber, dass Munkbrarup seine Austrittsabsichten aufgegeben habe. Die Finanzlage sei durch eine Erhöhung der Elternbeiträge um 50 Cent pro Kind und Betreuungsstunde sowie durch das Senken der Verwaltungskosten spürbar verbessert worden. In der vom Verband betriebenen Einrichtung „Kuschelmuschel“ könnten Kinder bis zu drei Jahren stundenweise in der Zeit von sieben bis 16 Uhr und zweimal wöchentlich sogar bis 17 Uhr betreut werden. Gegenwärtig seien es 26 Kinder auf 20 Plätzen. Diese hohe Flexibilität habe jedoch ihren Preis, so Wunder. Der aber sei politisch gewollt, um betroffenen Eltern ein passgenaues Angebot machen zu können.

Das Einrichten einer neuen Kindertagesstätte durch Sternipark auf dem Gelände seines Ferien- und Seminarhauses in Langballig in unmittelbarer Nachbarschaft des evangelischen Kindergartens sehen die Vertreter des Zweckverbandes sehr gelassen. Angesichts neuer Baugebiete im Einzugsbereich und damit höheren Platzbedarfes werde so eine mögliche Unterversorgung vermieden (wir berichteten). Gleichwohl verhehlten sie nicht, das neue Angebot rufe bei den Mitarbeiterinnen der anderen Betreuungseinrichtungen Besorgnisse hervor.

Als Gast anwesend war René Putzar, seit drei Jahren hauptamtlicher Bürgermeister der Partnerstadt Malchow im mecklenburgischen Müritzkreis. Er verbringt gegenwärtig seinen Urlaub im Amt Langballig und nutzte die Gelegenheit, sich vorzustellen und die Lage der Kinderbetreuung in seinem Verantwortungsbereich zu erläutern.

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