Flensburg : Beim Pornogucken gefilmt? Polizei warnt vor Erpressermails

Derzeit erhält die Polizei Flensburg vermehrt Anzeigen wegen skurriler E-Mails, in denen die Täter Geldtransfere fordern.

shz.de von
09. November 2018, 16:36 Uhr

Flensburg | In den vergangenen Tagen werden der Polizei Flensburg vermehrt E-Mails mit erpresserischen Inhalten gemeldet. Den Empfängern dieser Mails werde vorgehalten, pornografische Internetseiten besucht und dabei kompromittierende Handlungen vorgenommen zu haben, die Hackern über die Kamera des Computers gefilmt hätten, berichtet die Kriminalpolizei Flensburg am Freitag.

Durch die Zahlung eines Geldbetrages könne, so soll es in den E-Mails heißen, eine Veröffentlichung der Videos verhindert werden. Der Transfer des Betrags solle in den meisten Fällen in der Kryptowährung „Bitcoin“ erfolgen. 

Häufig sitzen die Täter in solchen Fällen im Ausland, was die Ermittlungen deutlich erschwert. Dennoch werden mögliche weitere Geschädigte gebeten, sich an ihre örtliche Polizeidienststelle zu wenden, um Anzeige zu erstatten.

Grundsätzlich rät die Polizei, entsprechende E-Mails zu ignorieren und auf keinen Fall auf die Forderungen einzugehen.

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