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Flensburger Tageblatt

17. August 2017 | 16:06 Uhr

Bundeswehr : Beifall für Suppe und Punsch

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Standortälteste berichtet von immer mehr psychosozialen Problemen bei Bundeswehr-Angehörigen in Flensburg. Viele Gäste besuchten den Jahresempfang in der Marineschule Mürwik.

Die Zahl der Patienten mit psychosozialen Problemen sei am Bundeswehr-Standort Flensburg-Glücksburg sprunghaft gestiegen, sagte der Standortälteste Oberst Holger Schröder gestern beim Jahresempfang der Bundeswehr in der Marineschule Mürwik. Die Ursachen für diese Indikationen liege sowohl im dienstlichen wie auch im privaten Bereich, so Schröder. Neben Ärzten stehen hier auch eine Psychologin und die Seelsorger zur Verfügung.

In seiner Ansprache ging er besonders auf den Sanitätsdienst der Bundeswehr in Flensburg ein und wies darauf hin, das dieser ab 2015 eine veränderte Struktur haben und von Kiel aus geleitet werde – aber in der gleichen Qualität wie bisher.

Flensburg entwickelt sich immer zu einem Ausbildungsstandort der Bundeswehr, erläuterte der Oberst. Die Marineschule und die Schule Strategische Aufklärung seien Fixpunkte, deren Kompetenzen ausgeweitet und die durch ihre Lehrgangsteilnehmer für einen Stück Internationalität sorgen. Besondere Erwähnung fanden der Fernmeldebereich 91 und das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum, die 2013 aufgelöst wurden; zumindest letzteres bleibt aber mit vielen Dienstposten und Serviceleistungen vor Ort.

Das gilt auch für das „Maritime Operation Center“ am Standort des früheren Flottenkommandos in Meierwik; dessen komplette Verlagerung nach Rostock werde bis 2020 dauern. Bis dahin verrichten rund 500 Personen ihren Dienst in Meierwik.

Zwischenapplaus in der Rede des Standortältesten gab es für den Ertrag des vorweihnachtlichen Punsch- und Erbsensuppenstandes an der Holmnixe: 22 000 Euro kamen zusammen und werden an soziale Einrichtungen verteilt.

Gastgeber und Hausherr Carsten Stawitzki, Kommandeur der Marineschule Mürwik, hatte seinen ersten Diensttermin als frisch gebackener Flottillenadmiral; die Beförderung war erst vor wenigen Tagen. Zahlreiche Vertreter aus Behörden, Hochschulen, Kirche, Politik, habndel und Handwerk waren der Einladung gefolgt. Ein Bläserquintett des Marinemusikkorps Ostsee bereicherte den Empfang mit passender Musik – zum Beispiel „Sailing“.

 

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erstellt am 04.Feb.2014 | 12:00 Uhr

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