Dänemark : Bayerin lebte vier Wochen im Wald bei Sonderburg

Eine Bayerin hat über Wochen in einem Wald in Dänemark gelebt.
Eine Bayerin hat über Wochen in einem Wald in Dänemark gelebt.

In Dänemark hat die Polizei eine 42-jährige Frau aufgegriffen. Das Problem: Sie zeltete - und das schon seit längerer Zeit.

shz.de von
28. Oktober 2014, 17:37 Uhr

Flensburg/Sonderburg | Eine bereits seit Juli vermisste Bayerin ist in einem Waldstück nahe des dänischen Sonderburg aufgegriffen worden. Die 42-Jährige hatte eigenen Angaben zufolge bereits seit vier Wochen in einem Zelt gelebt, wie Bundespolizeisprecher Hanspeter Schwartz am Dienstag sagte. Durch einen „glücklichen Umstand“ habe ein dänischer Landwirt die Frau dort beobachtet und die Polizei alarmiert.

Am Montagabend nahmen deutsche Beamte die Frau am ehemaligen Grenzübergang Harrislee (Kreis Schleswig-Flensburg) in Empfang. Die Süddeutsche befand sich nach Polizeiangaben in schlechter körperlicher Verfassung. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Flensburger Krankenhaus gebracht. Ihr Zelt war stark verunreinigt.

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