Baustart im eisigen Frühjahr

Fünffache Sandhebung: Architekt Axel Waltje, Brüggemann, Handler, Geyer und Rüdiger Mau, Verein Adelby 1 (v.l.). Foto: Geissler
Fünffache Sandhebung: Architekt Axel Waltje, Brüggemann, Handler, Geyer und Rüdiger Mau, Verein Adelby 1 (v.l.). Foto: Geissler

Erster Spatenstich für betriebliche KiTa an der Hochfelder Landstraße

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30. März 2013, 03:59 Uhr

Flensburg | Ein eisiger Wind wehte über das Hochfeld und ließ die wenigen Sonnenstrahlen gefrieren. Dafür strahlte Adelby-1-Chefin Brigitte Handler bis über beide Ohren und freute sich über den Baubeginn für eine KiTa, die es so in Flensburg noch nicht gibt. Hier im Südosten der Stadt, im Winkel zwischen Kieler Bahndamm und Hochfelder Landstraße, in unmittelbarer Nähe des neuen Wohngebiets auf der einen und des Campus auf der anderen Seite, mit bester Verkehrsanbindung durch die Osttangente entsteht - vielleicht sogar bis Ende des Jahres - die erste Betriebliche Kindertagesstätte Flensburgs mit 50 Plätzen, davon allein 30 für Kinder unter 3.

Es wird die flexibelste KiTa, die Flensburg je gesehen hat. "Geöffnet an 364 Tagen im Jahr", sagte Brigitte Handler. Notfalls auch 24 Stunden am Tag. Sie richtet sich speziell an berufstätige Eltern, deren Arbeitszeiten ebenfalls flexibel sind, die vielleicht alleinerziehend sind und nicht auf eine kinderliebe Oma zurückgreifen können. Drei Jahre haben die Vorbereitungen gedauert.

"Ein Gesamtangebot an die Gesellschaft", nannte es Fabian Geyer, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, der zusammen mit Adelby 1 Träger der KiTa ist. "Wir hoffen, dass wir weitere attraktive Arbeitgeber finden, die das Projekt mittragen." Bürgermeister Henning Brüggemann wies darauf hin, dass Kinderbetreuung nicht nur eine kommunale, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei. Er hoffe, dass es nicht bei diesem Modellprojekt bleibe. "Am 1. August tritt der gesetzliche Anspruch auf die U3-Betreuung in Kraft."

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