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Flensburger Tageblatt

19. November 2017 | 19:14 Uhr

Steigende Nachfrage : Bauboom in Gelting

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Innerhalb kurzer Zeit wurden 58 von 63 Grundstücken verkauft. Die Gemeinde erwartet ab Oktober 150 Neubürger.

Gelting | Die Nachfrage nach Bauplätzen übersteigt derzeit in Gelting alle Erwartungen. Bürgermeister Uwe Linde erläuterte vor Beginn der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung auf dem sieben Hektar großen künftigen Baugebiet, das an das Gelände der Birkhalle grenzt, den Stand der Dinge. „Von den 63 Baugrundstücken sind in wenigen Wochen 58 verkauft worden, und damit erwarten wir rund 150 Neubürger“, sagte er. Ein Name für das Gebiet steht bereits fest: „Up de Barg“. Die Nachfrage wird nach Lindes Einschätzung weitergehen, vor allem dann, wenn die Touristen kommen und sich die attraktive Lage dieses Areals in hochwassersicherer Höhe von rund 7,50 Meter über Normalnull anschauen. Für die Gemeindevertretung ergibt sich schon jetzt die Notwendigkeit, bald einen zweiten Bauabschnitt auf einer Erweiterungsfläche von fünf Hektar auf den Weg zu bringen.

Wie der Bürgermeister ausführte, sollen die laufenden Erschließungsarbeiten im Oktober beendet sein, so dass anschließend die ersten Spatenstiche für Einfamlienhäuser, Doppelhäuser und Mehrzweckgebäude getätigt werden können. Auf 15 Prozent beschränkt bleibt der Bau von Ferienwohnungen. Zu den Besonderheiten zählt die Nutzung der Erdwärme. Eine dazugehörige technische Anlage entsteht gegenwärtig unweit des Sportplatzes und der Birkhalle. Gemäß den Auflagen der Umweltbehörde müssen 550 laufende Meter Knick neu angelegt werden. Zur Birkhalle hin entsteht ein Lärmschutzwall.

Noch nicht in trockenen Tüchern ist die Bauleitplanung für die Erweiterung des Stenderuper Ferienhofs Thomsen. Der dazugehörige Satzungsbeschluss musste von der Tagesordnung gestrichen werden, weil die Landesplanung noch mehr Klarheit über das Betriebskonzept verlangt. Es soll nach den Worten des Bürgermeisters festgeschrieben werden, dass das touristische Konzept des Ferienhofs erhalten bleibt, auch wenn es später eventuell zu einem Verkauf der Anlage käme.

„Gefühlt“ habe in der Gemeinde jeder einen Hund – doch dem ist nicht so. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses hatten unlängst die Hundesteuerliste durchgecheckt – denn immerhin sind als jährliche Steuer für jeden bellenden Vierbeiner 90 Euro fällig – Geld, das der Gemeindekasse zugute kommt. Und da stellte sich heraus, dass keineswegs alle Hundebesitzer ihre Tiere angemeldet haben. Für 239 werden Steuern bezahlt. Deshalb sollen diejenigen, die vergessen haben, ihren Hund anzumelden, nun angeschrieben werden.

Die nächsten „Geltinger Tage“ stehen kurz bevor. Sie finden vom 20. bis 23. Juli statt und stehen unter dem Motto „Flower Power“. Einer der Programmpunkte im Bürgerpark ist am 22. Juli ab 19 Uhr ein „Spiel ohne Grenzen“. Dafür können sich Sechser-Mannschaften melden, unter anderen auch Gemeindevertreter. Zwar wären einige gerne mit von der Partie gewesen, doch daraus werde nichts, wie Bürgermeister Uwe Linde anmerkte. Denn etliche Mandatsträger treten bereits für Vereine und andere Gruppen an. Für ein Team der Kommunalpoltiker fehlten deshalb die „Kräfte“.

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