Hasselberg : Barfußpark profitiert vom Wetter

Matsch-Spaß für Familie Janke aus Berlin: Vater Daniel, Mutter Katharina und die beiden Kinder Emil (li.) und Konstantin.
Matsch-Spaß für Familie Janke aus Berlin: Vater Daniel, Mutter Katharina und die beiden Kinder Emil (li.) und Konstantin.

Im Mai 2011 haben Inga Claussen und ihr Mann Ernst-Heinrich die Anlage eröffnet. Bereits vor zwei Jahren kam der 100.000. Besucher.

shz.de von
30. August 2018, 20:08 Uhr

„In diesem Jahr ist es bisher bombig gelaufen“, freut sich Inga Claussen mit Blick auf den Barfußpark ihrer Familie in Schwackendorf. Im Mai 2011 haben sie und ihr Mann Ernst-Heinrich diese Anlage eröffnet, und bereits vor zwei Jahren kam der 100 000. Besucher. Inzwischen ist Sohn Hans-Henning mit in der Verantwortung für den Park. Peu à peu hat sich die Zahl der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf durchschnittlich 25 000 pro Jahr eingependelt – ein Zeichen dafür, dass sich die Anlage auf einer 2,5 Hektar großer Fläche zu einem Magneten nicht nur für Urlauber, sondern auch für Einheimische und Gruppen, die zu den regelmäßigen Besuchern gehören, entwickelt.

Zum ersten Mal zu den Besuchern gehörte jetzt die vierköpfige Familie Janke aus Berlin-Lichtenberg. Vater Daniel, seine Frau Katharina und ihre beiden Kinder Emil (4) und Konstantin (2) verbrachten einen einwöchigen Urlaub in Olpenitz und unternahmen einen Abstecher nach Schwackendorf. Das Matschen für sich zu entdecken, machte allen vier einen Riesenspaß, und so stapften sie gemeinsam über den Tastpfad, der sich auf 1,7 Kilometer langer Strecke durch das Gelände zieht. Und was es den Kindern auch angetan hatte, waren die Tiere, die auch gestreichelt werden dürfen: Esel, Pferde, Schweine, Kaninchen und dazwischen gackernde Hühner.

Das gute Wetter und der wachsende Bekanntheitsgrad sind Garanten für eine hohe Zahl an Gästen. Noch bis Ende der Herbstferien wird der Barfußpark seine Pforten geöffnet haben, erzählt Hans-Henning Claussen. Längst sind zu dem „Spaß bis in die Zehenspitzen“ weitere Angebote für die Besucher hinzu gekommen. Dazu gehört seit 2015 eine Event-Scheune als „Unterschlupf“, falls es mal regnen sollte. Hier finden auch Veranstaltungen statt. Jüngste Errungenschaft ist eine Minigolf-Anlage auf 3500 Quadratmeter großer Fläche. Und wer den Tastpfad über „Stock und Stein“ bewältigt hat, kehrt entspannt an den Ausgangspunkt zurück. Immer wieder bewundert wird von den Besuchern die „begehbare Landkarte“ von Schleswig-Holstein im Maßstab 1:9000. Oft wird nachgefragt, ob das ganze auch etwas für ältere Menschen sei. „Probieren Sie’s aus“, lautet der Rat, der dann auch befolgt wird. Und durchweg kommen die Fragenden zu der Erkenntnis, dass das „auch was für uns ist“. Das tue ihrer Gesundheit gut, bekommen die Claussens dann immer wieder zu hören.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen