Husby : Bald kann gebaut werden

Burkhard Gerling
Burkhard Gerling

Das Planungsverfahren für das Baugebiet Bregning-West in Husby ist abgeschlossen. Außerdem ist eine Machbarkeitsstudie für ein Medizinisches Versorgungszentrum in Arbeit.

shz.de von
19. Mai 2018, 12:00 Uhr

Husby | Für das Neubaugebiet Bregning-West in Husby steht nun die endgültige Planung fest. Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter in der letzten Sitzung der endenden Legislaturperiode den Bebauungsplan und die entsprechende Satzung für rund 30 neue Wohneinheiten. Der rechtskräftige Bebauungsplan wird bekannt gemacht sowie ins Internet gestellt (amt-huerup.de). Zudem wird er über den Digitalen Atlas Nord des Landes einsehbar sein. Damit ist das Planverfahren abgeschlossen, so dass mit den Erschließungsarbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden kann.

Die Machbarkeitsstudie für ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Husby ist zurzeit in Arbeit, teilte Bürgermeister Burkhard Gerling mit. Nach der kürzlich erfolgten rechtlichen Bewertung für die Verwirklichung eines MVZ gehe es nun um betriebswirtschaftliche Fragen. Die „Wunschversion“ für das MVZ werde demnächst der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) vorgestellt und mit dieser abgeklärt.


Bürger müssen Unkraut beseitigen

Die Gemeinde appelliert an die Grundstückseigentümer, regelmäßig den ausufernden Grünbewuchs an Bürgersteigen und Straßenrinnen zu beseitigen. Die Bewohner werden darauf hingewiesen, dass starker Auswuchs von Unkraut zu Stolperfallen werden und das Regenwasser nicht abfließen kann. Schönheitsgründe allein seien jedoch kein Anlass für Maßnahmen der Ordnungsbehörde, sagte der Verwaltungsleiter des Amts Hürup, Hans-Werner Pöhlmann, in der Husbyer Sitzung der Gemeindevertretung. Die Missachtung der Pflicht zur Beseitigung von starkem Bewuchs könne jedoch „in hartnäckigen Fällen“, also nach mehrfachem Hinweis und vergeblichen Fristsetzungen, zur „kostenpflichtigen Ersatzvornahme“ führen.

Das erste der angekündigten „Feuerwehrgespräche“ sei Anfang April erfolgt, teilte Bürgermeister Burkhard Gerling mit. Bei den weiteren Treffen mit den drei Wehren der Gemeinde gehe es darum, deren „Entwicklung voranzutreiben und Lösungen zu finden“. Dabei sei man auf gutem Weg. Zunächst erfolgen eine Bestandsaufnahme und die Erfassung der Bedarfsplanungen.

Unkommentiert blieb im öffentlichen Teil der GV-Sitzung das Ergebnis der Kommunalwahl vom 6. Mai. Mit der nächsten Sitzung, für die der Termin noch nicht feststeht, wird jedenfalls die neue Gemeindevertretung konstituiert. Für das Bürgermeisteramt kandidieren voraussichtlich Hans-Christian Matzen (CDU) und Burkhard Gerling (SPD). Bei der Wahl hatte die CDU 44,9 Prozent (sechs Sitze), die SPD 36,3 Prozent (fünf Sitze) und der SSW 16,7 Prozent (zwei Sitze) errungen. Damit hat sich das Kräfteverhältnis zwischen CDU (bisher fünf Sitze) und SPD (bisher sechs Sitze) umgekehrt.


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