Unfall auf der Westtangente : B200 in Flensburg: Zwei Motorradfahrer schwer verletzt

Beide Motorradfahrer hatten Glück im Unglück: Die Autos auf der B200 konnten rechtzeitig bremsen.
Beide Motorradfahrer hatten Glück im Unglück: Die Autos auf der B200 konnten rechtzeitig bremsen.

Die beiden Männer hatten Glück im Unglück: Die Autofahrer auf der B200 konnten rechtzeitig bremsen.

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16. Mai 2015, 09:21 Uhr

Flensburg | Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Freitagabend in Flensburg zwei Männer verletzt worden. Gegen 21.45 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Leitstelle Nord ein, im Auffahrtsbereich der Anschlussstelle Flensburg Süd zur B200 sei es zu einem schweren Unfall mit zwei Motorrädern gekommen. Die Leitstelle schickte neben zwei Rettungswagen und dem Flensburger Notarzt auch ein Hilfeleistungsfahrzeug der Flensburger Berufsfeuerwehr an den Unfallort.

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Nach ersten Informationen der Polizei waren ein 29-jähriger und ein 33-jähriger Motorradfahrer hintereinander von der Osttangente kommend in Richtung B200 unterwegs, als der vordere der beiden Biker in der scharfen Rechtskurve der Auffahrt die Kontrolle über seine Maschine verlor, ins Trudeln geriet und mit der Mittelschutzplanke kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Biker und Maschine über die Schutzplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert, prallten dort an die äußere Schutzplanke und schleuderten zurück in die Mitte der Fahrbahn. Der zweite Motorradfahrer gab an über ein Trümmerteil gefahren zu sein und verlor in dessen Folge ebenfalls die Kontrolle und stürzte. Glücklicherweise konnten nachfolgende Autofahrer auf beiden Richtungsfahrbahnen rechtzeitig bremsen, so dass keiner der beiden Motorradfahrer von nachfolgenden PKW erfasst wurde.

Nach einer Erstversorgung in den bereitgestellten Rettungswagen wurden die beiden Männer in die Notaufnahme der Diako gebracht. Nach Informationen der Polizei haben beide wohl einen großen Schutzengel gehabt, Lebensgefahr konnte ausgeschlossen werden, beide Männer waren ansprechbar und konnten teilweise erste Angaben zum Unfallhergang machen. Den genauen Hergang des folgenschweren Kontrollverlustes über die Motorräder muss nun die Polizei ermitteln, auch muss sie versuchen zu ermitteln ob die an der Unfallstelle zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern überschritten worden ist. Während der Rettungsarbeiten war der Auf- und Abfahrtsbereich Flensburg Süd in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um. Es kam zu längeren Rückstaus.

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