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Streichmühle : B199: Auto prallt unter abgestellten Sattelzug

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Ein Lkw-Fahrer beliefert eine Tankstelle und parkt seinen Lastwagen auf der Bundesstraße. Ein Golffahrer fährt in den Lkw.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2015 | 11:25 Uhr

Streichmühle | Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Dienstagvormittag ein Autofahrer auf der B199 zwischen Langballig und Kappeln schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Auto unter einen auf der Fahrbahn abgestellten Lastzug geraten.

Der Unfall geschah kurz vor 10 Uhr in Höhe Streichmühle auf der Bundesstraße 199. Nach ersten Erkenntnissen von Polizei und Feuerwehr hatte der Fahrer eines Lastzuges sein Gespann verbotswidrig auf dem rechten Fahrstreifen abgestellt, um eine an der Bundesstraße liegende Tankstelle mit Waren zu beliefern.

Der Fahrer eines VW Golf, der auf der B199 in Richtung Kappeln unterwegs war, wollte das stehende Fahrzeug vermutlich überholen, als plötzlich Gegenverkehr auftauchte. Um einen Zusammenstoß mit entgegenkommenden Autos zu vermeiden, lenkte der Fahrer seinen VW Golf nach rechts – und prallte dabei unter die hintere, linke Ecke des Aufliegers.

Durch den Zusammenstoß wurde der VW auf der Beifahrerseite regelrecht aufgeschlitzt und blieb schwer beschädigt am linken Fahrbahnrand stehen. Da Unfallzeugen zunächst vermuteten, dass der Fahrer eingeklemmt sein könnte, wurden neben Rettungswagen und Notarzt auch die Feuerwehren Terkelstoft, Dollerup und Steinbergkirche alarmiert, um das Unfallopfer zu befreien. Dieser konnte jedoch noch vor dem Eintreffen der Retter aus dem Autowrack befreit werden.

Er wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in die Flensburger Notaufnahme eingeliefert. Angesichts des Unfallbildes zeigten sich die Einsatzkräfte erleichtert, dass kein Beifahrer im Wagen gesessen hatte – für diesen wäre der Unfall wohl nicht so glimpflich ausgegangen.

Die B199 musste während der Rettungsarbeiten für rund eine halbe Stunde voll gesperrt werden. Sowohl der Golf als auch der schwer beschädigte Lastzug mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden.

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