Tarp : Auto überschlägt sich auf der A7: Drei Verletzte

An den Unfallfahrzeugen entstand hoher Sachschaden.
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An den Unfallfahrzeugen entstand hoher Sachschaden.

Der Fahrer eines Renault wollte sich vor einer Baustelle auf die rechte Fahrbahn einordnen. Nach dem Spurwechsel übersah er jedoch vermutlich, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geriet. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Renault überschlug sich und landete im Graben.

shz.de von
07. Juni 2014, 16:25 Uhr

Tarp/Schuby | Während der Pfingstreiseverkehr auf nahezu allen Strecken im Land fast reibungslos verlief, sorgte ein schwerer Unfall auf der A7 zwischen den Ausfahrten Tarp und Schleswig-Schuby für Stau und einen größeren Rettungseinsatz.

Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei in Schleswig wollte der Fahrer eines Renault sich gegen 14.30 Uhr vor einer Baustelle auf die rechte Fahrbahn einordnen. Nach dem Spurwechsel übersah er jedoch vermutlich, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geriet. Der Mann fuhr auf das vor ihm fahrende Auto auf, verlor daraufhin die Kontrolle über seinen Wagen und überschlug sich, bevor der Minivan auf einem Feld neben der Autobahn stehenblieb.

Unfallzeugen und Ersthelfer wählten sofort den Notruf. Die Rettungsleitstelle alarmierte zwei Rettungswagen, den Notarzt, den Niebüller Rettungshubschrauber sowie die Feuerwehren Tarp und Weding, da einer der Autoinsassen eingeklemmt sein sollte. Der Fahrer des Renault konnte jedoch ebenso wie die vier Insassen des anderen Wagens ohne technisches Gerät befreit werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt der mutmaßliche Unfallverursacher eine Kopfverletzung. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. In dem zweiten Wagen wurden eine Mutter und ihre zwei Kinder verletzt und zur Versorgung in die Flensburger Diako eingeliefert.

Beide am Unfall beteiligten Autos wurden erheblich beschädigt. Der total zerstörte Renault musste von einem Abschleppwagen geborgen und abtransportiert werden.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn mehrmals voll gesperrt werden, später konnte der Verkehr dann einspurig an der Unfallstelle vorbeifließen. Mittlerweile ist die Autobahn wieder freigegeben. Es entstand ein Rückstau von ungefähr fünf Kilometern Länge.

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