Familientradition : Aus aller Welt nach Wanderup

Gruppenbild mit Andresens: 127 Mitglieder kamen zum Familientreffen nach Wanderup.
Gruppenbild mit Andresens: 127 Mitglieder kamen zum Familientreffen nach Wanderup.

Die Andresen-Sippe feiert mit 127 Familienmitgliedern ihr zehntes Treffen.

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21. August 2018, 12:30 Uhr

Wanderup | Das mit zehn Monaten jüngste Mitglied der Familie Andresen mit dem Vornamen August kam aus Dänemark, das älteste mit 96 Jahren war Alma Sprink aus Schafflund. Insgesamt 127 Mitglieder trafen sich nun zum zehnten Sippentreffen in Wanderup in der dänischen Schule. Weltweit gehören über 1000 Mitglieder zu der Sippe.

Die erste Zusammenkunft organisierte der Wanderuper Malermeister Asmus Andresen 1954. Auf dem dritten Treffen 1983 erklärte sich „Onkel“ Asmus, wie ihn viele Mitglieder der Familie nennen, bereit, eine Familien-Chronik über die Sippe Andresen in Wanderup zu erarbeiten. Der Familienstamm lässt sich bis 1706 zu Andreas Carstensen zurückverfolgen. Aus dem Vornamen wurde der Stamm Andresen durch die patronymische Namensgebung (nach dem Vornamen des Vaters), wie es damals üblich war.

Organisiert wurde das zehnte Treffen, das seit 1978 alle fünf Jahre in Wanderup stattfindet, wieder von dem 89-jährigen Klaus Andresen und seiner Enkelin Sylvia Carstens. Monatelang recherchierten sie Namen und Adressen. Den weitesten Weg legten die Amerikaner aus New Jersey zurück, die mit sieben Personen anreisten. Ein Drittel der Sippe ist in Dänemark beheimatet, aber auch aus Österreich und Norwegen kamen Teilnehmer. Sylvia Carstens hielt die Eröffnungsrede, Diana Brandt-Olm übersetzte ihre Worte, damit auch die skandinavischen Mitglieder informiert waren. Wanderups Bürgermeisterin Ulrike Carstens berichtete über die Veränderungen im Dorf seit dem letzten Treffen.

Großes Interesse galt den bei den bisherigen Treffen entstandenen neun Familienfotos, auf denen sich die Teilnehmer versuchten, wiederzufinden. Für die aktuelle zehnte Aufnahme war nun jeder bestrebt, einen besonders günstigen Platz zu ergattern, um auf dem Foto beim nächsten Sippentreffen leichter wiedererkannt zu werden.

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