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Flensburger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 01:09 Uhr

Aufregender Start ins Berufsleben

vom

Unternehmen begeistert von motivierten Auszubildenden / Von Nervosität und Anspannung schon bald keine Spur mehr

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erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Flensburg | Der 1. August ist für viele Jugendliche ein besonderes Datum. An diesem Tag heißen viele Unternehmen ihren Nachwuchs willkommen. So auch das Kraftfahrtbundesamt. Das KBA kann 43 Auszubildende in verschiedenen Ausbildungsbereichen vorweisen. Das duale Studium mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik ist das Herzstück, es erfolgt in Kooperation mit der Wirtschaftsakademie in Kiel. "Das KBA ist nicht unbedingt als Ausbilder für die IT-Bereiche bekannt, jedoch werden diese gerade für das Zentralregister immer bedeutender", erklärt Ausbildungsleiter Oliver Möller. Er und Anna-Lena Wismar, Pressesprecherin, bieten den Neuankömmlingen eine ganz besondere Einführung mit Kennenlernspielen und Fotoshootings, um das Eis zu brechen.

Berenice Pickardt, 18 Jahre, aus Neumünster, hat sich schon immer für die Arbeit im Büro begeistert, sammelte bereits Erfahrungen im Rahmen eines Praktikums bei der Commerzbank und strebt nun eine Ausbildung zur Verwaltungs fach angestellte an. Helge Röpke, 19, besuchte hingegen die Technische Wirtschaftsschule in Kiel, Profil Maschinbau. Da die Schule mit dem KBA eng in Verbindung steht, wurde er auf die Ausbildungsstelle aufmerksam. "Die Erstkontaktdatenliste hat mir besonders zugesagt, die uns zugeteilt wurde", schwärmt Helge. Mit dieser Liste erhielten die Auszubildenden die Möglichkeit, sich vor Ausbildungsbeginn mit "Kollegen" und Vorgängern auszutauschen.

Neuzugänge ebenfalls bei Queisser Pharma, Ausbildungsbetrieb des Jahres 2012/13. Zehn Auszubildende sind nun hinzugekommen. Das Austeilen von Informationsmaterial sowie eine gemeinsame Konferenz, geleitet von Personalleiterin Gisela Dörgschlag, sollen den Einstieg erleichtern. Nahezu alle Auszubildenden sind ehemalige Praktikanten des Betriebs. Katja Petersen, 21, hat ihr Abitur im letzten Jahr an der Hannah-Arendt-Schule absolviert und sich aufgrund ihres Interesses für das Gesundheitswesen für eine Ausbildung als Industriekauffrau in einem Pharmaunternehmen entschieden.

Sarah Hoffmann aus Sillerup besuchte die Hauptschule und ist ein Beispiel dafür, dass der Grad eines Schulabschlusses nicht über den beruflichen Werdegang entscheiden muss. "Wir geben jedem eine Chance und unterstützen unsere Schützlinge mit doppeltem Herz, gerade in Betracht der jetzigen Arbeitssituation", betont Gisela Dörgschlag.

Sarahs Schwester macht derzeit ihre Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bei Queisser. Durch Erzählungen wurde Sarah neugierig und bewarb sich für eine Ausbildungsstelle zur Lageristin. Das Unternehmen lege zudem viel Wert auf die Fortbildung ihrer Lehrlinge. Die Auszubildenden werden drei Monate lang von speziellen Paten betreut, die für Fragen zu Verfügung stehen.

Die Stadt Flensburg durfte ebenfalls Neuzugänge begrüßen. Jessica Wulff, 28, studierte zunächst an der Universität Flensburg. Zu dieser Zeit arbeitete sie bereits in der Universitäts- und danach in der Stadtbibliothek. Ihre Leidenschaft für Bücher habe sie letztendlich bewogen, sich für die Ausbildung bei der Stadt im bibliothekarischen Bereich zu bewerben. Besonders reizvoll an dieser Tätigkeit finde sie "die Suche nach Büchern" und den Kontakt zu Menschen.

Nils Lukassen, 21, entschied sich aufgrund des Interesses für Öffentlichkeitsarbeit für eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. "Ich möchte Menschen helfen und sie unterstützen", beteuert der junge Auszubildende. Schon am ersten Tag wurden die Lehrlinge mit viel Input versorgt und ihren jeweiligen Fachbereichen zugeteilt.

Jale Cordes sieht ihre berufliche Bestimmung in der Verwaltung und absolviert ihre Ausbildung an der FH in Flensburg. Die steigende Studentenzahl führt zu einem größeren Arbeitsaufwand, daher ist laut FH-Präsident Herbert Zickfeld eine Ausbildung neuer Nachwuchskräfte unverzichtbar. Lukas und Jannik Jürgensen werden die Hochschule als Industriemechaniker verlassen. Alle drei sind begeistert von der freundlichen und angenehmen Atmosphäre.

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