Schafflund : Auf der Suche nach dem Traumberuf

Was Kfz-Mechatroniker können müssen, erfuhren die Schüler von Ausbilder Kim Paetz (r.).
Was Kfz-Mechatroniker können müssen, erfuhren die Schüler von Ausbilder Kim Paetz (r.).

Auf dem Berufsinformationsabend haben sich die Abschlussschüler mit Vertretern von Ausbildungsbetrieben ausgetauscht.

shz.de von
16. Februar 2017, 06:20 Uhr

Schafflund | Auf dem Berufsinformationsabend der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund hatten alle Abschlussschüler die Möglichkeit, sich mit Vertretern von Ausbildungsbetrieben intensiv auszutauschen. Nicht jeder Wunschberuf war dabei, aber die Vorsitzenden der drei Handels- und Gewerbevereine IDS Kirchspiel Medelby, HGV Großenwiehe-Lindewitt und HGV Schafflund und Umgebung hatten alles daran gesetzt, möglichst viele Betriebe aus der Region zu finden.

„Im letzten Jahr konnten wir noch fast alle Wunschberufe abdecken, aber in diesem Jahr fehlen uns neun Berufe, für die wir keine Firma gewinnen konnten“, bedauerte Wilfried Bossen von der IDS. Dankbar sei er den Anbietern, die nicht aus dem Einzugsbereich der Schule kämen, darunter die Dehoga, die Bundeswehr, die Maler- und Lackierer-Innung und die Rettungsleitstelle. „Nun fragt, was ihr wissen wollt. Habt keine Hemmungen“, rief Bossen den Schülern zu.

Zimmerer Jan-Frie Brodersen aus Hörup schilderte sein Tätigkeitsfeld und erklärte, welchen Gewerke vom Maurer bis zum Dachdecker am Hausbau beteiligt sind. „Gute Handwerker sind gesucht und werden oft über Tarif bezahlt – aber man muss gut und teamfähig sein“, gab er den Schülern mit auf den Weg. Sehr gute berufliche Chancen hätten zurzeit auch Fachinformatiker, erklärte Hauke Hunger aus Großenwiehe. Voraussetzungen seien gute Englischkenntnisse und Erfahrung im Programmieren. „Elf Betriebe suchen momentan Auszubildende“, sagt er.

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