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Flensburger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 05:00 Uhr

Auch im Rollstuhl mobil

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

„Fit und Mobil an der Förde 2013“: Breitensport im Deutschen Rollstuhl-Sportverband

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2013 | 06:59 Uhr

Unter dem Motto „Wir zeigen dir, was geht! Du zeigst, was du kannst!“, fand der Informationstag „Fit und Mobil an der Förde 2013“ zum Thema Breitensport im Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) statt. Direkt neben der Fördehalle gab es Aktionen rund um den Sport und zur Mobilität mit Rollstühlen.

Es begann mit einem Training für Jugendliche (U25) aus Dänemark und Flensburg durch den Bundesliga-Trainer Peter Richarz. Währenddessen konnten sich in der kleinen Halle nebenan Menschen ohne Handicap auch einmal in einen Rollstuhl setzen und mit diesem einen kleinen Hindernis-Parcours bewältigen. Zusätzlich wärmten sich dort Promis aus Deutschland und Dänemark für das bevorstehende Rollstuhlbasketball-Länderspiel auf. Für viele war das Sporttreiben im Rollstuhl eine Premiere. So auch für Stefan Kleinschmidt, Stadtrat und Vorsitzender für Kultur und Wirtschaft in der Kommune Sonderburg. Ihm brachte das Training und Spielen sichtlich Spaß, und er betonte, „in Dänemark gibt es Kultur für alle, und dazu gehört auch der Sport. Wir als Kommune schaffen die finanzielle Möglichkeit für jeden Menschen, an Sport und Veranstaltungen teilzunehmen.“

Auch Jörg Karstens, Vorstandsmitglied Förderverein Rollstuhlsparte SV Adelby, freute sich über die Veranstaltung und meinte: „Leider ist die Situation auf deutscher Seite aus finanzieller Sicht nicht so optimal geregelt. Ohne den Förderkreis, die große Mithilfe der Angehörigen und einiger Sponsoren wären Fahrten zu Turnieren nicht immer möglich.“

Seit 1986 ist die Rollstuhlsportgruppe eine eigene Sparte des SV Adelby. Der Förderkreis Rollstuhlsport wurde 1998 gegründet und unterstützt seit dem alle Maßnahmen, Aktivitäten und Anschaffungen dieser Gruppe finanziell. Für Flensburg und Umgebung bietet der Verein insbesondere Rollstuhlbasketball für Erwachsene und Rollstuhlsport für Kinder und Jugendliche wie regelmäßige Handbike-Touren, Kickerturniere und Sommerfeste an. So können alle neue Kontakte, Freundschaften und Erfahrungen sammeln. Die Öffentlichkeit wird durch regelmäßige Turniere, einen Tag der offenen Tür, Teilnahme am Kibis-Tag sowie Besuche an Schulen zur Vorstellung dieses Sports auf den Verein mit diesem Rollstuhlsport aufmerksam gemacht.

„Der Sport für Menschen mit Behinderung ist teuer. Wir wünschen uns gerade von den gesetzlichen Krankenkassen mehr finanzielle Unterstützung“, sagte Karstens.


www.drs.org

www.sportverein-adelby.de

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