Attraktion auch ohne drehende Flügel

Die Zukunft der Johannismühle

shz.de von
07. September 2011, 03:59 Uhr

Die Bergmühle im Norden ist nicht nur Flensburgs letzte funktionstüchtige historische Windmühle. Das Engagement von Bürgern aus dem Stadtteil hat sie zum gesellschaftlichen und kulturellen Zentrum von Ramsharde gemacht.

Als Werner Urbschat die Johannismühle im Südosten der Stadt im Jahr 2000 günstig erwarb, versprach er nicht nur, in das einzigartige, komplett erhaltene Müllerhausensemble zu investieren. Im Sog der Energie des Müllers Skau wollte er auch die Mühle sanieren. Und da war der Sandberg noch längst nicht jener wachsende Stadtteil, zu dem ihn der Uni-Umzug aus Fruerlund und der Studentenboom im vergangenen Jahrzehnt gemacht haben.

Als Attraktion eines jünger gewordenen Quartiers könnte die Johannismühle eine Renaissance erleben - ob mit einem Café-Restaurant oder einem Treffpunkt welcher Art auch immer. Es fehlt eigentlich nur jemand, der eine Idee hat, was man mit der alten Mühle im jungen Viertel anstellen könnte. Ob die restaurierten Mühlenflügel sich dann drehen oder nicht, ist am Ende zweitrangig.

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