Deponie in Harrislee : Atomschutt an der Grenze: Linke nimmt die Grünen aufs Korn

„Das ist mein Kiez!“ Gabi Ritter, Kandidatin der Linkspartei, entdeckte ihre politische Natur der Flensburger Neustadt
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„Das ist mein Kiez!“ Gabi Ritter, Kandidatin der Linkspartei, entdeckte ihre politische Natur der Flensburger Neustadt

Gabi Ritter erinnert daran, dass eine zur Abstimmung gestellte Resolution gegen die Deponie torpediert worden sei.

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25. Juli 2017, 16:46 Uhr

Die ablehnende Erklärung der Flensburger Grünen zur Deponierung von Bauschutt aus Atomkraftwerken bekommt Gegenwind von der Linkspartei. In einer Pressemitteilung fordert Linken-Fraktions-Chefin Gabi Ritter die Ratsgrünen auf, sich deutlich gegen die geplante Deponierung auszusprechen. „Als Oberzentrum“ dürfe Flensburg die Umlandgemeinden in dieser Frage nicht im Regen stehen lassen, so Ritter. Sie erinnert daran, dass es diese grüne Fraktion gewesen sei, die letzten Sommer eine von den Linken und der WiF zur Abstimmung gestellte Resolution gegen die Deponie torpediert habe. Die Grünen seien stattdessen mit CDU und SPD den Gemeinden Harrislee, Handewitt und Ellund „mit Anlauf“ in den Rücken gesprungen, um „ihren“ Minister Robert Habeck zu schützen. Der Resolutionsentwurf sei in Bausch und Bogen abgelehnt worden und durch eine „wachsweiche“ Anfrage nach einer Informationsveranstaltung inklusive Appell an Kraftwerkbetreiber und Landesregierung ersetzt worden, die allgemeinen Sicherheitsvorschriften einzuhalten. „Rückhaltlose Unterstützung sieht anders aus.“

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