Arbeiter-Bauverein meldet bestes Jahr seiner Geschichte

Soll sollen die neuen Studentenhäuser am unteren  Sandberg, kurz nach der Abzweigung von der Heinrichstraße, aussehen.
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Soll sollen die neuen Studentenhäuser am unteren Sandberg, kurz nach der Abzweigung von der Heinrichstraße, aussehen.

FAB schüttet erneut vier Prozent Dividende an seine 3470 Genossen aus

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02. Juli 2014, 17:14 Uhr

Entspannte Mienen im Vorstand des Flensburger Arbeiter-Bauvereins (FAB) – und das, obwohl die Baugenossenschaft an der Kanzleistraße gerade ihr größtes zusammenhängendes Bauprojekt seit den 70er Jahren umsetzt. Jedenfalls konnten die beiden Vorstandsmitglieder Michael Kohnagel und Andreas Mundt den 58 Vertretern der Genossenschaft gestern Abend mehr als positive Zahlen vorlegen. „Wir haben mit dem besten Ergebnis unserer Geschichte abschließen können“, berichteten Kohnagel und Mundt vorab gegenüber dem Tageblatt. Der Jahresüberschuss des FAB sei von 494 000 auf 810 000 Euro im Geschäftsjahr 2013 gewachsen. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 11,9 Millionen Euro. Da ist es kaum mehr eine Überraschung, dass sich die 3470 Mitglieder wie in den Vorjahren über vier Prozent Dividende freuen können. Andreas Mundt fiel dazu folgender Vergleich ein: „Auf meinem Sparbuch habe ich gerade 0,05 Prozent Zinsen gutgeschrieben bekommen.“ Die Geschäftsguthaben der Mitglieder wuchsen um mehr als 100 000 Euro – auf 3,479 Millionen Euro.

Dass sich die Genossenschaft ihren Mitglieder besonders verpflichtet fühle, zeige sich unter anderem an der moderaten Mietenpolitik: „Für das Geschäftsjahr 2013 betrug unsere Durchschnittsmiete rund 4,87 Euro pro Quadratmeter und liegt damit deutlich unter dem allgemeinen Flensburger Mietniveau“, sagt Kohnagel. Neben rund 2300 eigenen Wohnungen verwaltet der FAB zusätzlich rund 2000 fremde und Gewerbeeinheiten.

Die Zahl der eigenen Wohnungen soll schon bald um mehr als 200 steigen. Für 17,7 Millionen Euro baut der FAB an der Kanzleistraße insgesamt gerade rund 120 Wohnungen. Die ersten 26 davon – Haus 2 – seien schon komplett vermietet und würden im Dezember bezogen. Das insgesamt achtgeschossige Haus 1 mit 40 Wohnungen gehe in Kürze in die Vermarktung. 52 weitere Wohnungen von Haus 3 und 4 sind entlang der Kanzleistraße bereits in Bau.

Für das kommende Jahr kündigten Kohnagel und Mundt auch das Studentenhausprojekt am unteren Sandberg an. In zwei Häusern sollen hier 84 öffentlich geförderte Studentenwohnungen entstehen. Der Baustart des 5,8-Millionen-Euro-Projekts ist für 2015 geplant, bezogen werden soll zum Wintersemester 2016.

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