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Flensburger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 11:34 Uhr

Ansturm auf Flensburgs letzte aktive Mühle

vom

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Flensburg | Der bundesweite Mühlentag zog in Flensburg viele Besucher am Pfingstmontag in die Neustadt. Ihr Ziel waren Führungen, das Café im Getreidespeicher, das Müllerhaus und natürlich die Bergmühle als voll funktionsfähiges Denkmal. Von 11 bis 17 Uhr konnte man die drei Mahlwerke, verschiedene Schäl- und Quetschmaschinen, die Galerie und den Übergang zum Speicherhaus auf dem Krummberg der Neustadt besichtigen.

Frauke Schumacher, die zweite Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Bergmühle, informierte die Besucher und zeigte ihnen auch die Gemälde der Bergmühle. Ursula Petersen (90) aus der Bauer Landstraße war mit ihrer Freundin Helga Cunze und deren Tochter Kirsten Steinkellner in die Mühle gekommen. Die alte Dame erinnerte sich: "Wir haben hier in den 60er-Jahren unser Hühnerfutter gekauft."

Der Vereinsvorsitzende Franz Mahner erläuterte mit Sigmar Timm viele Details über den Galerieholländer von 1792, wie das Steert, die Mahlsteine und die Antriebswellen. "Zu den Bestzeiten um 1850 gab es noch 19 Mühlen auf den Höhen von Flensburgs Außenbereichen" sagte er. Stolz wies Mahner auf das neue Speicherdach hin, bedauerte aber, dass immer noch junge Vereinsmitglieder fehlten, die bei der Erhaltung der Bergmühle mitanpackten. Die Wassermühle in Kupfermühle wird restauriert, deswegen gab es dort keinen Mühlentag.

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