Imbiss-Legende in Dänemark : Annies Kiosk abgerissen: Neues Leben für „Hot-dog-havn“

Der Kiosk ist weg – doch die Legende lebt. Der dänische Hot-Dog-Stand an der Flensburger Förde soll wieder aufgebaut werden.

shz.de von
30. Januar 2018, 17:16 Uhr

Süderhaff | Weg ist er: „Annies Kiosk“, legendäres lukullisches Ziel an der Innenförde, wurde vor wenigen Tagen abgerissen. Doch Hot-dog-Fans können aufatmen: Der Neubau soll bald angegangen werden, die Wiedereröffnung sei für Mitte März geplant, sagte der neue Pächter Jens Enemark („Benniksgård Golf“).

 

Der neue Kiosk werde zwei Meter länger, zwei Meter breiter und einen Meter höher sein, sagte er – ansonsten bleibe alles beim Alten. Doch auch wieder nicht, denn die Kiosk-Gründerin Annie Bøgild, die 2016 verstarb, wird man hier nicht mehr erleben können. Die Öffnungszeiten des Kiosks, der seinen Namen behält, sollen auf zwölf Monate ausgedehnt werden. 

<p>Die 2016 verstorbene Annie Bøgild beim Zubereiten einer ihrer berühmten Hotdogs in Süderhaff.</p>
imago/Riediger

Die 2016 verstorbene Annie Bøgild beim Zubereiten einer ihrer berühmten Hotdogs in Süderhaff.

Wegen der Popularität der Wurstbude nennen die Einheimischen den kleinen Ort Sønderhav auch Hotdoghav. Ein Verdienst von Annie und ihrem Kiosk, für den es sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag gibt. Der Imbiss mit Blick auf die Ochseninseln war eine Sehenswürdigkeit in der deutsch-dänischen Grenzregion. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel war dort schon zu Gast.

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