Grüner Pfeil in Flensburg : „Anhalten, gucken, fahren“

Svantje Glüsing lässt sich durch den Grünen Pfeil nicht in Verlegenheit bringen.
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Svantje Glüsing lässt sich durch den Grünen Pfeil nicht in Verlegenheit bringen.

Eine kleine, nicht repräsentative Umfrage unter Autofahrern in Mürwik ergab gestern ein klares Bild.

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08. August 2017, 13:08 Uhr

Die Nordlichter wissen Bescheid: Anhalten, gucken, fahren – genau das ist die Reihenfolge des Handelns, wenn man mit seinem Auto vor dem Verkehrsschild mit dem grünen Pfeil steht. Eine kleine, nicht repräsentative Umfrage unter Autofahrern in Mürwik ergab gestern ein klares Bild. „Ich muss anhalten, gucken und dann fahren“, sagt Kirstin Wiebe aus Rüllschau korrekt. „Eigentlich wusste ich das schon immer, aber ich bin einmal beim Falschabbiegen geblitzt worden. Seitdem halte ich auf jeden Fall“, erklärt sie. Lasse aus Handewitt hat aus dem Fehler eines Kumpels gelernt: „Der musste mal seinen Führerschein abgeben.“ Lieber keinen Fehler machen. Auch Lasse bremst daher für den Grünen Pfeil.

„Anhalten, schauen, und dann darf man fahren, wenn nichts kommt“, sagt auch der Flensburger Dieter Nissen richtig, beobachtet aber, dass Leute oft „einfach abbiegen, ohne zu gucken.“ Svantje Glüsing aus Mürwik hat das Verhalten beim Abbiegen mit Grünpfeil schon in der Fahrschule gelernt. „Das ist ähnlich wie ein Stoppschild: Erst drei Sekunden halten, gucken und, wenn nichts kommt, fahren.

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