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Mittelangeln : Angler Hof: Keine Zukunft als Hotelbetrieb

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Entwicklungskonzept soll Millionen-Investitionen bringen.

Gleich hohe Lebensqualität für alle Bürger der Gemeinde – diesen Anspruch will die Gemeindevertretung Mittelangeln mit einem Ortskernentwicklungskonzept umsetzen. Mehrere Ausschüsse hatten bereits Grundlagen für das weitere Vorgehen erarbeitet. So sollen Fördermittel eingeworben werden, um einen externen Fachmann als Begleiter zu gewinnen. Als Handlungsfelder sollen vorrangig Mobilität und Verkehrsströme, Nah- und Gesundheitsversorgung, kulturelle und touristische Angebote, Sportanlagen und Schwimmbad, Ehrenamt, Feuerwehr und Vereine, Dorfverschönerung, städtebauliche Entwicklung, neue Gewerbe- und bedarfsgerechte Wohnflächen sowie die Bildungslandschaft betrachtet werden.

Als ein besonderer Schwerpunkt soll die Schaffung eines zentralen Gemeindetreffs mit angebundenem Jugendzentrum als „Mehrgenerationentreff am Bildungsforum“ in die Betrachtung einbezogen werden. Wichtig sei der Gemeinde, so Bürgermeisterin Britta Lang, Vereine und Verbände sowie alle Bürger in einen Dialog einzubinden. Lang erwartet durch das Ortskernentwicklungskonzept Investitionen von 4,5 Millionen Euro. So beabsichtigt die Gemeinde etwa, das derzeitig als Bücherei genutzte Gebäude zu verkaufen, da es für gemeindliche Zwecke nicht nutzbar ist. Der Verkehrswert wurde auf 91  000 Euro festgelegt. Ein Kaufinteressent ist vorhanden. Zum Zuge könne er aber nur kommen, wenn er den Verkehrswert zahle, legte sich die Bürgermeisterin fest.

Mit Enttäuschung nahmen die Gemeindevertreter zur Kenntnis, dass es in Zukunft kein Hotel in Satrup geben wird. Die Investoren des inzwischen abgebrannten „Angler Hofs“ haben der Gemeinde mitgeteilt, ihre Planung zu ändern, da das ehemalige Bettenhaus durch den Brand so zerstört ist, dass es völlig abgerissen werden muss. So wird es nach der neuen Planung eine Einrichtung für Tagespflege und für Demenzkranke sowie barrierefreie Wohnungen geben.

Gemeindevertreter Michael Heilmann (FWG) bemängelte den schlechten Zustand der Wanderwege und fehlende Abfallbehälter sowie Behälter für Hundekot-Beutel in der Gemeinde. Bürgermeisterin Lang erklärte dazu, dass der Bauhof die Wanderwege abschnittsweise überprüft und aufarbeitet.

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