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Angeln-Exponate aus der Volkskunde sollen in der Region bleiben

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erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

STEINBERGKIRCHE | Die Einführung einer Familienmitgliedschaft, Gespräche mit dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund über eine Rückkehr zu diesem Dachverband und der Abschluss der Digitalisierung der Bücherei waren Themen, die Vorsitzender Eduard Büll bei der Mitgliederversammlung des Heimatvereins der Landschaft Angeln auf dem Jugendhof Scheersberg ansprach.

In seinem Geschäftsbericht für 2012 teilte Büll den 130 anwesenden Mitgliedern mit, dass das Layout des Jahrbuchs zunächst in der alten Form belassen werde. Bernhard Asmussen und Karl-Heinz Carstensen würden den dritten Band über Erinnerungsstätten in Angeln vollenden. Unter Bezug auf den geplanten Umzug des Volkskundemuseums von Schleswig nach Molfsee forderte Büll den Verbleib von Exponaten aus Angeln in der Region.

Beim Kassenbericht konnte Schatzmeister Hans-Christian Matzen eine positive Entwicklung aufzeigen. Größter Einnahmeposten seien die Mitgliedsbeiträge von mehr als 44 000 Euro, bei den Ausgaben stehe das Jahrbuch mit 14 000 Euro an der Spitze. Alfred Lorenzen erläuterte dann den Stand beim Jahrbuch 2013. Eingegangen seien bisher Berichte über den Abbau der Kreisbahn und den Bau der Nordstraße, die Petersen-Allee in Glücksburg sowie über "Wiehnachtspoppen".

Eingeleitet worden war die Versammlung mit einem plattdeutschen Gottesdienst in der Querner Kirche. Am Nachmittag fand auf dem Scheersberg die Frühjahrstagung statt. Dabei begeisterte der Chor "Spektakel" der Mürwiker Werkstätten unter der Leitung von Gabriela Hoffmann mit einem bunten Liedprogramm. Nach einem Vortrag von Heiner Wolfram zum Thema Bienen setzte das gemeinsam gesungene Schleswig-Holstein-Lied den Schlusspunkt.

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