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Campus Flensburg : An der Fachhochschule tanzen jetzt die Puppen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein nagelneues Stop-Motion-Studio unterstützt den Aufbau des in Deutschland einmaligen Master-Programms im Filmschwerpunkt.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2014 | 11:30 Uhr

Die Fachhochschule lässt die Puppen tanzen: Wie aus kleinen Figuren und Gegenständen große Filme werden, demonstrierte gestern Vormittag der Werbefilmer und FH-Dozent Jim Lacy (46) den rund geladenen 20 Gästen, die zur offiziellen Eröffnung des Stop-Motion-Studios an der FH Flensburg gekommen waren.

FH-Präsident Herbert Zickfeld freute sich, dass sich der Bereich der Medieninformatik dank der hochmodernen Studiotechnik weiter professionalisiert. „Wir können dank der Pressestiftung Flensburg unseren Studierenden nun zeigen, was im Bereich Animation und Trickfilm alles möglich ist“, sagte Zickfeld – und dankte stellvertretend Ernst-Friedrich Lübcke und Joachim Rohr von der Pressestiftung Flensburg, die 35 000 Euro für den Aufbau und die technische Ausstattung des Stop Motion Studios im A-Gebäude der Fachhochschule zur Verfügung gestellt hat. „Gleichzeitig ist das Stop-Motion-Studio ein weiterer wichtiger Baustein in der medialen Infrastruktur unserer Hochschule“, sagt Zickfeld.

Prof. Klaus Hoefs, Dekan des Fachbereichs Kommunikation und Information, verwies auf die vielen Projekte, die Studierende im Studienschwerpunkt Film realisiert haben, so etwa für das Maritime Zentrum der Fachhochschule und die Flensburger Kurzfilmtage. „Mit seinem kreativen und interdisziplinären Ansatz ist der Studienschwerpunkt etwas ganz Besonderes an der FH“, betonte Hoefs. Und so komme das neue Stop-Motion-Studio auch dem Aufbau des in Deutschland einmaligen Master-Programms „Werbefilm, Design und Marketing“ an der Fachhochschule zugute. „In Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaft werden wirtschaftliche und kreative Strategien vermittelt, um ganz neue medienspezifische Angebote entwickeln zu können“, erklärt Hoefs.

Die Stop-Motion-Technik ist eine Trickfilmtechnik, bei der Objekte per Einzelbildaufnahme animiert werden. Nicht nur im Zeichentrickfilm, sondern auch bei King Kong und die weiße Frau (1933) oder Terminator (1984) und anderen Filmklassikern sei diese Technik eingesetzt worden, erklärte Trickfilmer Lacy. Heute sei diese Aufnahmetechnik aktueller denn je. Sowohl im Fernsehen (Shawn das Schaf, Robot Chicken) als auch im Kino (Fantastic Mr. Fox, Pirates) erlebe die Technik eine Renaissance.

 


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