zur Navigation springen

Geltinger Bucht : Amt macht sich für Tourismus stark

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeinden an der Geltinger Bucht und die Ostseefjord-Schlei GmbH wollen eng zusammenarbeiten und die Tourismus-Infrastruktur stärken. Auch finanziell will das Amt die Tourismusorganisation unterstützen.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2013 | 07:45 Uhr

Gleich zu Beginn der ersten Sitzung des Amtsausschusses Geltinger Bucht machte Amtsvorsteher Thomas Johannsen deutlich, welch hohen Stellenwert der Tourismus für die Gemeinden hat, indem er darauf hinwies: „Zum Amtsgebiet Geltinger Bucht gehören 30 Kilometer Ostseestrand.“

Aufbruchstimmung signalisierte als Gast der Sitzung der neue Geschäftsführer der Ostseefjord-Schlei GmbH (OFS), Max Triphaus. Seine klare Botschaft: Den Blick nach vorne richten. Man sei mit den Tourismusorganisationen in der Region im Gespräch, baue Vertrauen auf und erarbeite erste gemeinsame Ziele. Dazu gehörten das Marketing und die Erarbeitung eines Profils für die Region. Johannsen unterstrich die Notwendigkeit eines Miteinanders und versprach nicht nur eine Kooperation: Auch bei der Finanzierung der OFS werde das Amt seinen Beitrag leisten. Der Amtsausschuss machte durch seine Beschlüsse deutlich, dass er die touristische Infrastruktur stärken will.

So soll die Seebadeanstalt Norgaardholz einen Erweiterungsbau bekommen, damit den DLRG-Wachgängern eine ordentliche Unterkunft zur Verfügung steht. Außerdem müssten für sie vernünftige sanitäre Anlagen vorhanden sein, betonte der Amtsvorsteher. Ein Erweiterungsbau für etwa 90 000 Euro ist geplant und erhielt einmütige Zustimmung.

Auch im Bereich Golsmaas soll die Sicherheit der Strandgäste verbessert werden. Die DLRG Gelting-Golsmaas-Hasselberg hatte für Golsmaas ab der Saison 2014 einen eigenen Wachbereich beantragt. Damit würde sich die Zahl der Rettungsschwimmer im Bereich Gelting-Golsmaas-Hasselberg auf 14 erhöhen. Die bisher nicht mehr genutzte Wachstation Golsmaas soll nun wieder besetzt werden. Der Ausschuss stimmte der Aufstockung zu und genehmigte die notwendigen Sanierungsarbeiten an der Station.

Umziehen und umräumen hieß es in den vergangenen Wochen im Amtsgebäude und in der Sozialstation in Gelting. Durch einen Gebäudetausch zog die Außenstelle des Amtes in das Gebäude der Sozialstation in der Schmiedestraße, und diese ins Amtshaus am Süderholm. Für notwendige Umbauarbeiten in der Schmiedestraße werden 70 000 Euro benötigt – die bei Sterups Bürgermeister Wolfgang Rupp auf erhebliche Kritik stießen. Bei Vertragsabschluss sei von einem 1:1-Tausch ausgegangen worden, nun müsse erheblich investiert werden, monierte er. Auch Helmut Meyer aus Rabel musste zugestehen, dass der erhoffte Verkaufsgewinn ausbleiben werde. Der leitende Verwaltungsbeamte Gerd Aloe wies auf den Investitionsstau am alten Amtsgebäude hin. Gegen zwei Stimmen wurden die Baumaßnahmen am neuen Amtshaus in Auftrag gegeben. Indirekt erhöht sich die Summe um 16 000 Euro für ein Carport, das am Amtshaus in Steinbergkirche aufgestellt werden und in dem auch Material aus Gelting gelagert werden soll.

Einstimmig unterstützt der Amtsausschuss eine Resolution des Gemeindetages gegen die Gasförderung mittels Fracking. Als Mitglied in den Abwasserausschuss Steinbergkirche wurde Clemens Teschendorf gewählt. Die Wiederwahl von Gert Clement zum Amtswehrführer und Hartmut Christophersen als Stellvertreter wurde im Ausschuss bestätigt.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen