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Haushalt 2018 : Amt Langballig setzt auf Schwarze Null

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Amtsausschuss beschließt Erträge und Aufwendungen für 2018 von jeweils 4,8 Millionen Euro.

Ganz knapp im positiven Bereich liegt der Haushalt des Amtes Langballig für 2018. Bei seiner letzten Sitzung in diesem Jahr beschloss der Amtsausschuss einstimmig das gesamte Zahlenwerk mit Erträgen von 4,8 Millionen Euro und Aufwendungen von 4,8 Millionen Euro. Vor der Entscheidung war Amtsvorsteher Peter-Wilhelm Jacobsen deutlich geworden. „Ich erwarte, dass Land und Bund angesichts der den Kommunen auferlegten Belastungen auch für deren auskömmliche Finanzausstattung sorgen.“

Den vorher gefassten Beschluss zur „Zusatzumlage Brandschutz“ lehnte hingegen der Ringsberger Bürgermeister Volker Hatesaul ab, weil er den Berechnungsmodus für ungerecht hält und er mit einem Antrag auf Änderung nicht durchdrang. An dieser Abstimmung nahmen die drei Weeser Vertreter nicht teil, weil ihre Feuerwehr nicht dem Amtsverband angehört.

Nach Umstellung auf das Haushaltssystem „Doppik“ waren äußerst aufwändige Eröffnungsbilanzen für 2012 und in deren Folge die Jahresabschlüsse bis 2016 zu erstellen. Dafür reichte zum Teil das Personal der Amtsverwaltung nicht aus. Bewilligt wurden daher 66 800 Euro zur Unterstützung durch ein Privatunternehmen.

Anschließend wählte der Amtsausschuss den Leitenden Verwaltungsbeamten Reinhard Schmeiduch zum Gemeindewahlleiter für die Kommunalwahl am 6. Mai 2018. Dann bestimmte er pro Gemeinde je einen Beisitzer und dessen Stellvertreter für den Gemeindewahlausschuss. Im Anschluss wurde Marcel Haffke aus Langballig als neuer Stellvertreter des Schiedsmannes vorgeschlagen. Bei Berufung durch das Amtsgericht Flensburg tritt er die Nachfolge von Eduard Büll aus Dollerup an, der nicht für eine weitere fünfjährige Amtszeit zur Verfügung stand.

In der Einwohnerfragestunde kamen die Verwendung der sogenannten „Integrationspauschale“ für Flüchtlinge und Asylbewerber und deren Nachweis zur Sprache. Der Amtsvorsteher teilte mit, es gebe keine Überschüsse, und wies Zweifel an der Gesetzeskonformität der Ausgaben zurück. Schließlich dankte er Michael Klatt aus Langballig für seine Tätigkeit als Rentenberater. Er hatte 24 Jahre lang jeden Monat als kompetenter Ansprechpartner in der Amtsverwaltung eine Sprechstunde abgehalten.

Zu einem abschließenden Essen waren auch haupt-, neben- und ehrenamtlich im Amtsbereich tätige Personen eingeladen. Sie berichteten anschließend von ihrer Arbeit. Nach Klatt waren dies Daniel Freier aus Ringsberg, Leiter der „Offenen Ganztagsschule“ an der Grundschule Munkbrarup, und Axel Vockeroth aus Wees als Schiedsmann. An die Gleichstellungsbeauftragte Birgit Detlefsen schloss sich Walter Schober, beide aus Langballig, mit Rück- und Ausblick auf die Partnerschaft zur polnischen Kommune Ruciane Nida im früheren Ostpreußen an.




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